Trotz Umbau:

Erste Flüchtlinge im Hochbauamt

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Noch kracht und staubt es am Staatlichen Hochbauamt in Landsberg, doch schon in dieser Woche beziehen hier die ersten Flüchtlinge ihr Quartier.

Landsberg – Das Staatliche Hochbauamt ist nun Gemeinschaftsunterkunft. Ab Mitte der Woche kommen die ersten 30 Flüchtlinge an, vorübergehend übernimmt das Bayerische Rote Kreuz die Verwaltung vor Ort. Derweil zeichnet sich vorübergehend eine Entspannung der Lage ab, die Personenzuweisungen sinken wieder.

Nach wie vor wird in der Geschwister-Scholl-Straße am Staatlichen Hochbauamt in Landsberg gearbeitet, denn die Umbaumaßnahmen dauern an. Dennoch ziehen seit Dienstag die ersten syrischen Flüchtlinge ein. Momentan ist Platz für 30 Asylsuchende geschaffen, insgesamt sollen Schritt für Schritt Kapazitäten für bis zu 100 Personen entstehen, so Landratsamtsprecher Wolfgang Müller.

Die interne Verwaltung wurde bis April an das BRK Landsberg übertragen, doch die Zuständigkeit und Gesamtverantwortung verbleibt bei der Regierung von Oberbayern.

Deren Präsident Christoph Hillenbrand kündigt unter Vorbehalt an, dass in den kommenden Wochen weniger Flüchtlinge an die Landkreise zugewiesen werden könnten. Als Grund führt er auf, dass „die aktuellen Zugänge eher rückläufig sind“. Ferner sei es in Oberbayern gelungen, strukturelle Defizite gegenüber den anderen Regierungsbezirken durch „enorme Anstrengungen und gemeinsames Anpacken“ abzubauen. Zudem würden der oberbayerischen Quote nun Aufnahmeeinrichtungen in Erding und Feldkirchen angerechnet, sodass diese leichter zu erfüllen sei.

Sollten sich keine Änderungen mehr ergeben, kann der Landkreis Landsberg vorerst mit rund 40 Prozent geringerer „Abnahmeverpflichtung“ rechnen – aktuell 32 statt 54 Flüchtlinge pro Woche.

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