"Auf unterstem Niveau"

Die Details sind Richterin Sabine Grub und Staatsanwältin Alexandra Körner erspart geblieben: Dass ein 73-jähriger Rentner aus Dießen seinem Nachbar zweimal Hundekot in den Garten geworfen hatte, stand schon fest. Für diese Tat „auf unterstem Niveau“, so die Richterin, muss er zahlen.

Ein Nachbarschaftsstreit steckt hinter der Aktion des Mannes, der im August vergangenen Jahres an zwei Tagen mit einer Schaufel Hundekot in Nachbars Garten geschmissen hatte. In der Anklage sprach Körner von Beleidigung in zwei Fällen. „Es ist eine lange Sache“, erzählte der Angeklagte. Zum Beispiel habe er den Nachbarn beim Stehlen auf seinem Grundstück erwischt. Rechtsanwalt Georg Holder hatte die zunächst angebotene Geldzahlung abgelehnt. Jetzt vor Gericht einigte man sich darauf, die Geldzahlung auf 15 Tagessätze zu zehn Euro zu begrenzen. Grub begründete dies mit dem Geständnis des Rentners und damit, dass sich die streitenden Dießner bereits zivilrechtlich geeinigt hätten.

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