Aufs Absenken verzichten

Noch bis zum 22. November wird die wasserseitige "Berme" des Windachspeichers erhöht. Fotos: WWA

Rund 130000 Euro investiert der Freistaat in die Höherlegung der wasserseitigen „Berme“ des Windachspeichers. Bis 22. November soll der Deichabsatz um zwei Meter angehoben sein. Danach kann, so Christian Wagner vom Wasserwirtschaftsamt Weilheim, auf das zwei­- malige Absenken des Wasserspiegels pro Jahr verzichtet werden.

Die gewässerökologische Situation verbessere sich somit deutlich, betonte Wagner vergangene Woche vor Ort beim Pressetermin. Bisher war das Absenken des Wasserspiegels um etwa 1,5 Meter erforderlich gewesen, um Treibholz und Mähgut zu entfernen, bevor das Treibzeug die Hochwassersteuerung blockiert. Erst nach dem Absenken konnte die Berme mit schwerem Arbeitsgerät befahren werden. Je zwei Wochen lang deutlich weniger Wasser im Speicher, das habe sich Jahr für Jahr nachteilig auf die Fische und sonstigen Wasserlebewesen ausgewirkt, räumte Wagner ein. Und deshalb jetzt die kräftige Investition. Rund 1400 Tonnen alter Steine müssen ausgebaut und gereinigt, dann 2500 Tonnen Kies aufgeschüttet und eine dicke Schicht aus faustgroßen Steinen als Filter aufgebracht werden. Abschließend dürfen die alten Granitsteine wieder an ihre angestammte Plätze. Der Zeitpunkt der Bauausführung sei den Fischern wichtig gewesen, so Wagner, der zudem die Zusammenarbeit mit dem Landratsamt lobte.

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