Die Neugierde nutzen

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Bei der Verleihung der „MINT“-Auszeichnung in Freising: (von links nach rechts): Moritz Großmann (Schülersprecher DZG), Walter Gremmm (Ministerialdirigent), Maren Plöger (Schülersprecherin DZG), Dr. Christof Prechtl, Schulleiter Bruno Bayer, Thomas Sattelberger (Vorstandsvorsitzender „MINT“) und Walter Kastenmeyer (MINT-Beauftragter DZG).

Landsberg – Für sein Konzept, Schüler mit einem breiten Angebot von Wahlkursen und Seminaren für Mathematik, Naturwissenschaft und Technik zu interessieren, wurde das Dominikus-Zimmermann-Gymnasium zusammen mit 34 anderen Bewerbern in die Riege der „MINT-freundlichen Schulen“ aufgenommen.

MINT steht dabei für die Fächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. Das Interesse daran zu fördern, hat sich die Initiative „MINT – Zukunft schaffen“ auf die Fahnen geschrieben: „Der Engpass an naturwissenschaftlich-technisch qualifizierten Fachkräften ist ein strukturelles Problem, das heute schon als Wachstums- und Innovationsbremse einen hohen Wertschöpfungsverlust für die deutsche Volkswirtschaft verursacht – mit steigender Tendenz.

Die Initiative MINT Zukunft schaffen wird zukunftsorientiert und wegweisend Zeichen für positive Veränderungen setzen“, so die Philosophie der Initiative. Daher werden Schulen, die einen besonderen Schwerpunkt auf die MINT-Fächer setzen, jährlich mit der Auszeichnung „MINT-freundliche Schule“ bedacht. Das ist nicht so leicht, wie es klingt, tragen doch nur 100 von rund fünfeinhalb tausend bayerischen Schulen diesen Titel.

„Wir freuen uns besonders, dass das DZG diese Auszeichnung für ein Konzept erhalten hat, das wir schon seit Jahren praktizieren“, erklärt Schulleiter Bruno Bayer. „Wir haben für die Bewerbung ja nichts extra eingeführt und das Angebot im MINT-Bereich ist ja nur ein Teil unseres Programms, das ja auch den sprachlichen und musischen Bereich umfasst“.

Von der Unter- bis zur Oberstufe haben die Schüler des DZG die Möglichkeit, in verschiedenen altersgerechten Wahlkursen, Seminaren und Praktika ihr Interesse an den MINT-Fächern zu vertiefen: beim Bau technischer Modelle, Brücken oder Roboter, der Konstruktion einer Nebelkammer, beim Energieseminar oder beim sogenannten Gletscherpraktikum, einer geologisch-biologischen Exkursion, um nur einige wenige Beispiele zu nennen. Finanziell unterstützt werden diese Aktivitäten von der Wilhelm-Stemmer-Stiftung.

„Die Auszeichnung hat uns erst einmal bewusst gemacht, was hier eigentlich angeboten wird“, betonen die Schülersprecher Maren Plöger und Moritz Großmann, „denn für uns ist das ja eigentlich ganz selbstverständlich“. Um diese „Selbstverständlichkeit“ für alle Schüler und Besucher sichtbar zu machen, wird nun nach einem Platz für das entsprechende Schild gesucht…

Patricia Eckstein

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