Bald wieder am Start

Bald können die Motocrossfahrer das Gelände bei Reichling wieder nutzen – der Gemeinderat genehmigte den Bebauungsplan einstimmig. Foto: Schmid

Der Motorsportclub (MSC) Reichling kann endlich aufatmen: Der Bebauungsplan für das Motocrossgelände wurde von der Gemeinde jetzt endgültig als Satzung beschlossen.

Somit können die Vereinsmitglieder ihr Gelände, auf dem in den letzten Monaten nur noch das Unkraut wucherte, aber keine Motocrossräder mehr fahren durften, wohl schon in Kürze wieder nutzen: Zumindest von Seiten der Gemeinde steht dem weiteren Betrieb jetzt nichts mehr im Wege. Alles Weitere ist jetzt Sache des Landratsamtes Landsberg: Dieses muss nun noch den Flächennutzungsplan genehmigen und die immissionsschutzrechliche Genehmigung erteilen. „Es ist nicht mit Problemen zu rechnen“, schätzt Reichlings Bürgermeisterin Margit Horner-Spindler, die davon ausgeht, dass die Motocrossmaschinen bald wieder wieder an den Start gehen dürfen. Um die nötigen Ausgleichsflächen sicher zu stellen, muss allerdings vorher noch eine Grunddienstbarkeit eingetragen werden. Wie berichtet, durfte der MSC Reichling die Motocrossstrecke nicht mehr nutzen, da die Untere Naturschutzbehörde des Landratsamtes Landsberg im Frühjahr letzten Jahres die Duldung für das Gelände aufgehoben hatte. Damit ein weiterer Betrieb überhaupt möglich werden konnte, musste die Gemeinde jetzt in einem langwierigen Verfahren den Flächen­nutzugsplan ändern und einen Bebauungsplan aufstellen, dessen letzter Entwurf ohne Einwände in die Abstimmung ging. Der Gemeinderat stimmte in seiner jüngsten Sitzung zu, den Bebauungsplan „Sondergebiet Motorsportgelände“ nun als Satzung zu beschließen. Laut dem Bebauungsplan darf der MSC-Betrieb auf unbefristete Zeitdauer aufrecht erhalten bleiben, solange die Gemeinde Reichling nicht bei der Ausweisung neuer Wohnbauflächen oder Gewerbeflächen eingeschränkt wird.

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