Eine Gala zum Geburtstag

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Zu den Klängen von Czernys Etüden zeigten die Elevinnen der verschiedenen Alterstufen ihr Können.

Landsberg – Ballett: in der Lechstadt ist dieser Begriff untrennbar mit dem Namen Beatrix Klein verbunden. Seit nunmehr 25 Jahren unterrichten sie und ihre Kolleginnen kleine und große Elevinnen und Eleven in der Kunst des Tanzes. Mit einer großen Gala wurde nun Jubiläum gefeiert.

Czerny Etüden: für Generationen von Klavierschülern ein Graus, die Tanzdarbietungen der verschiedenen Schülergruppen war durchaus dazu angetan, sich mit dieser Musik zu versöhnen. Von den „zarten Wurzeln bis hin zu den stolzen Rosen“, wie Beatrix Klein es in einer Einführung nannte, zeigten die Kindern und Jugendlichen – und einige erwachsene Tänzer, darunter Tanztrainerin Ulrike Ahrens, die schon vorher mit einem Solo glänzte – ihr Können in den entsprechenden Altersklassen, angefangen bei den Allerkleinsten. Der Vergleich war gut gewählt, konnte man doch förmlich das Aufblühen der körperlichen und künstlerischen Fähigkeiten nachvollziehen (Einstudierung: Christine Steininger, Ulrike Ahrens und Beatrix Klein).

Große Tanzgala zum 25-jährigen Jubiläum

Nach Italien führten die nächsten Darbietungen; der Tanz-Zyklus „La Dolce Vita“ zu Kompositionen von Antonio Vivaldi, Domenico Scarlatti, Benedetto Marcello und Arcangelo Corelli, der im Rahmen der „Italienischen Nacht 2002“ uraufgeführt wurde. Überaus stim­- mungsvolle Hin­tergrundpro­jektionen, präch­tige Kostüme (Entwurf Louise Flanagan) und tänzerische Leichtigkeit machten diesen Programmpunkt zu einem wahren Genuss. Ein kurzes Solo aus „Le Corsaire“ präsentierte Überraschungsgast Dustin Klein, seit einigen Jahren Mitglied des Bayerischen Staatsballetts

Ein weiterer Gast war Anna Maria Johannes, im letzen Jahr mit dem Kulturförderpreis ausgezeichnet. Sie zeigte ihre Eigenchoreografie „Pro und Contra“ und stimmte so auf den zweiten Programmteil ein, der zunächst dem Modern Dance und Steptanz gewidmet war. Auch hier wieder der Übergang von Unter- zu Oberstufe, die allmähliche Steigerung der Leistung, untermalt von Schlagwerk (Maria Ruf, auch Komposition). Nach einem Walzer zeigten die Schülerinnen und Schüler ein „Charaktertanz Kaleidoskop“ mit Tänzen verschiedener Länder Europas, darunter ein Zigeuner-Tanz, eine italienische Tarantella und eine russische Quadrilla. Ulrike Ahrens bezauberte mit einem Czardas zur berühmten Musik von Brahms.

Zum Finale sammelten sich nochmals alle Tänzerinnen und Tänzer, eine eindrucksvolle Schar, die an diesem Wochenende mit vier Vorstellungen ein wahres Mammutprogramm absolvierten – mit viel Einsatz, aber auch Spaß.

Patricia Eckstein

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