Bauen? Kaufen? Finanzieren? – Immobilientage der Volks- und Raiffeisenbanken locken 1000 Besucher an

Rund 1000 Besucher haben am Wochenende das breitgefächerte Angebot der „1. Immobilientage der Volks- und Raiffeisenbanken im Landkreis Landsberg“ genutzt. Unter dem Motto „Woh­nen und Leben“ gab es zwei Tage lang kompakte Informationen rund um die eigenen vier Wände – vom Bau über Kauf und Verkauf, Versicherungen und Finanzierungen bis hin zur Energieversor­gung und dem optimalen Heiz­system.

Um dieses Power-Programm auf die Beine zu stellen, hatten sich alle sieben VR-Banken des Landkreises zusammengetan und eine Reihe namhafter Aussteller und Referenten ins Pfarrzentrum Mariä Himmelfahrt im Herzen der Landsberger Altstadt eingeladen. An beiden Tagen sprachen Experten zu all jenen Themen, die potentielle Häus­lebauer oder -käufer besonders auf den Nägeln brennen – zum Beispiel über die geschicktesten Finanzierungsmo­- delle mit staatlicher Förderung, über die Renditeaussichten fremdgenutzter Immobilien und die wichtigsten Auswahlkriterien beim erfolgreichen Hauskauf. Wer sein Traumhaus bereits besitzt oder gerade baut, der konnte sich über die Möglichkeiten der Solarstromgewinnung, über Wärmepumpen und verschiedene Heizsysteme im Vergleich sowie über die wichtigsten Faktoren beim Energiesparen informieren. Diverse Versicherungsunternehmen waren ebenso mit Ausstellungsständen vertreten wie die Holzbau Fichtl GmbH, das Bauunternehmen Ralf Fichtel, Sied­- lungs­bau Schwaben und die Lechwerke sowie der Biomassehof Türkheim und die Iliotec Solar GmbH. Energieberatungen übernahm kompetent Kaminkehrermeister Claus Biederer. Die Bedeutung des passenden Wohnraums für jeden Lebensabschnitt unterstrich Klaus Schmalholz, Vorstand der Lands­berg-Ammersee Bank, in seiner Eröffnungsanprache. Reicht jungen Erwachsenen ein kleines Apartment zum Glück der ersten Selbstständigkeit, so wünschen sich Familien nach wie vor das Häuschen im Grünen mit dem richtigen Umfeld für Kinder. „Aber Familien schrumpfen auch wieder, und dann ist der große Garten nicht mehr Hobby, sondern Belastung, und die Ruhe auf dem Land wird nicht mehr als Wohltat empfunden, sondern als Einsamkeit.“ Was folgt, ist die Suche nach einer kleineren Immo­- bilie in zentralerer Lage. Egal in welchem Lebensabschnitt man sich befindet, Haus oder Eigentumswohnung sind für die meisten Menschen die größte Investition, die sie in ihrem Leben vornehmen – ein Schritt, der sorgfältig durchdacht sein will. „Dabei möchten wir die Menschen unterstützen und damit auch einen Beitrag zur positiven Entwicklung des Landkreises leisten“, so Schmalholz. 9000 Neubürger Folgt man Landrat Walter Eichner, so ist der Immobilienmarkt zwischen Lech und Ammersee auf Jahre hinaus ein Wachstumsmarkt. Die Bevölkerungsentwicklung im Landkreis Landsberg steht im landesweiten Vergleich an zweiter Stelle. Rund 9000 Neubürger werden sich Prognosen zufolge in den nächsten zehn Jahren hier niederlassen. „Wo sonst im Groß­raum München gibt es erschlossenen Baugrund für 90 Euro“, so Eichner. Dazu die guten Verkehrsanbindungen, das umfassende Kinderbetreuungs- und Bildungsangebot, der solide Mittelstand mit seinen qualifizierten Arbeitsplätzen und schließlich das große bürgerschaftliche Engagement im Ehrenamt – „all das“, so Eichner, „sorgt dafür, dass es bei uns gut weitergehen wird.“

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