Zu Beginn ganz ordentlich

Nur noch zwei Spiele, dann ist die Leidenszeit der Landsberger Handballer in der Landesliga Süd vorüber. Foto: Krivec

Nach guten und relativ ausgeglichenen ersten 20 Minuten haben die Handballer des TSV Landsberg am Samstag die nächste deftige Niederlage in der Landesliga Süd kassiert. Der TV Memmingen schickte die Lech­- städter mit einer 34:18-Packung wieder nach Hause. Zu überlegen war dann, vor allem der mit höherklassig erfahrenen Spielern besetzte Rückraum der Gastgeber.

Die Landsberger begannen mit schnellem sicheren Spiel und konnten gleich auf 3:1 setzen. Dann legte Memmingen zu und zeigte seine Klasse mit präzisen Rückraumwürfen und glich so schnell aus. Die Gäste arbeiteten in dieser Phase in der Abwehr sehr aufmerksam, hätten aber insgesamt mit noch konsequenterem Vorgehen im Abwehrverhalten das eine oder andere Tor verhindern können. Die Partie blieb trotzdem offen und vor allem Tomas Schwirkmann zeigte im Angriff seine Gefährlichkeit. Dann verloren die Landsberger Aktionen gegen die aktive Memminger Abwehr an Wirkung und auf der anderen Seite bekam man den großen Kreisläufer der Gastgeber einfach nicht in den Griff. Er profitierte immer wieder von den cleveren Anspielen seines Mittelmanns. So wuchs Rückstand kontinuierlich an. 19:10 stand’s zur Pause. Die zweite Hälfte begannen die Landsberger mit einem schön heraus gespielten Unterzahltor. Man zeigte, dass man nicht gewillt war die Niederlage einfach so hinzunehmen und hielt den Abstand (13:23/36.). Dann aber kassierte Tomas Schwirkmann für eine unglückliche Abwehraktion die Rote Karte, der Kopf des Landsberger Teams musste vom Feld. Seine Kameraden ließen sich davon nicht entmutigen und stemmten sich gegen die Niederlage. Doch Memmingen war nun eindeutig überlegen und baute den Vorsprung weiter aus (15:27/45.). Trotzdem zeigten die Gäste immer wieder gelungene Aktionen und hatten etliche gute Chancen, die aber zu oft am Aluminium endeten. Bei einer besseren Chancenverwertung wäre schon noch ein paar Treffer drin gewesen, offensichtlich ließen auch die Kräfte nach. So musste man sich deutlich mit 34:18 geschlagen geben. „Die ersten 20 Minuten waren wirklich ganz ordentlich, dann haben wir gerade im Abwehrverhalten wieder zu viele Fehler gemacht,“ resümiert Landsbergs Trainer Wiggerl Hoffmann. „Mit dem individuellen Niveau der Memminger können wir allerdings in der Breite einfach nicht mithalten.“ Am kommenden Samstag muss der TSV Landsberg zum letzten Auswärtsspiel dieser Saison nach Allach (17.30 Uhr), bevor die Spielzeit dann am Samstag, 28. April (16 Uhr), mit dem Heimspiel gegen den Mitabsteiger Indersdorf endet.

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