Mit Stern im Einsatz

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Den kirchlichen Segen erhielt das neue Fahrzeug der Denklinger Feuerwehr von Pfarrer Roman Thiel aus dem polnischen Elbing, zurzeit in Urlaubsvertretung.

Denklingen – Die beiden Feuerwehrfahrzeuge blockierten die Hauptstraße und alle Mannen der Wehr waren im Einsatz. Es war jedoch kein Alarmfall, sondern ein eher feierlicher Anlass. Im Rahmen des Dorffestes wurde das neue Fahrzeug der Denklinger Wehr gesegnet. Kommandant Herbert Negele kann nun auf eine perfekte technische Ausstattung blicken. Entsprechend zufrieden zeigte er sich. „Zur Zeit habe ich keine Wünsche an die Gemeinde“.

Negele richtet im voll besetzten Festzelt ein großes Dankeschön an die ehemalige Bürger- meisterin Viktoria Horber und den alten Gemeinderat, der mit dem Beschluss für die Anschaffung des Fahrzeuges die Voraussetzungen für eine opti- male Ausstattung geschaffen hatte. „Florian 55/1“, so der Rufname des neuen Fahrzeuges, wurde bereits Mitte Dezember letzten Jahres übergeben und hat die ersten Einsätze bereits hinter sich.

Vielfältig im Einsatz

Der Fünftonner mit Allradantrieb ist kein Löschfahrzeug, sondern dient zum Transport von Material und Personal bei Übungen und Einsätzen. Vier Rollcontainer decken das vielfältige Einsatzspektrum des Fahrzeuges ab, darunter fällt bei­spielsweise die Beseitigung von Ölschäden, Verkehrsabsicherung und Umleitungsbeschilderung. Eine Motorsäge gehört ebenso zur Ausstattung wie Chemikalienanzüge, Feuerlöscher oder Sanitätsrucksack. Auch ein Generator für die Stromerzeugung zur Ausleuchtung von Unfallstellen ist vorhanden. Aufgrund der Wechselbeladung mit Rollcontainern kann das Fahrzeug „situationsbezogen bestückt“ werden.

Die Segnung nahm Pfarrer Roman Thiel aus dem polnischen Elbing vor, der zurzeit als Urlaubsvertretung in den Fuchstalgemeinden Dienst tut. Er hatte auch die Ehre, die feierliche Messe im Zelt neben dem Feuerwehrgebäude für das Dorffest zu zelebrieren. Das Wetter spielte mit und viele Denklinger waren schon morgens auf den Beinen.

Viel Wetterglück

Mit dem Wetter scheinen die Denklinger in diesem Jahr ohnehin viel Glück zu haben. Anders als in der Nachbarge­meinde Asch, wo das Dorffest im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser fiel, konnte man in Denklingen nicht nur das Dorffest, sondern auch schon das 150-jährige Jubiläum des Sportvereins vor drei Wochen bei Sonnenschein genießen.

Drei Tage lang feierten die Denklinger jetzt ihr Dorffest. Veranstalter war der örtliche Musikverein unter Leitung von Jürgen Waldhör. Zu Gast war in diesem Jahr der Musikverein aus dem schwäbischen Renningen. Er begleitete auch die Sonntagsmesse im Festzelt musikalisch. Für Denklingens Bürgermeister Michael Kießling war es eine gelungene Premiere im neuen Amt.

Siegfried Spörer

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