Bester Aufsteiger in der Saison – die Landsberger Handballer

Für die zu Ende gegangene Landesligasaison der Landsberger Handballer haben Trainer Hubert Müller und Abteilungsleiter Roland Neumeyer ein durchweg positives Resümee gezogen. Der Landsberger Trainer hatte vor der Saison immer wieder vor der zu erwartender Stärke der Liga nach deren Neustrukturierung gewarnt.

Und diese Annahme hat sich für Trainer Müller auch dann bestätigt: „Die Siege gegen die späteren Absteiger fielen zwar klar aus, aber gegen alle anderen mussten wir wirklich um jeden Punkt kämpfen – was der Mannschaft im Laufe der Saison auch immer besser gelang. Gegen Gegner aus der Tabellenspitze gab es natürlich Niederlagen die auch verdiente waren. Aber wenn wir die knappen Spiele gegen das Mittelfeld verloren hätten, wären wir schnell hinten drin gewesen. Die Stärke der Liga zeigte sich darin, dass zwei der Aufsteiger gleich wieder absteigen (Günzburg und Eggenfelden) und es sogar auch noch zwei Mannschaften die aus der Bayernliga erwischte (Regensburg und Aichach). Wenn man sich als Aufsteiger nicht wirklich verstärkt oder als Absteiger aus der Bayernliga Abgänge zu verkraften hat, hat man kaum eine Chance die Klasse zu halten. Das Feld ist wesentlich enger geworden.“ Nicht optimal gestartet Dabei verlief der Saisonstart für die Landsberger nicht so optimal. Zunächst verlief die Vorbereitung nicht ganz so wie geplant. Etliche Spieler verletzen sich und fielen lange aus. So erfahrene Akteure wie Robson Zagar und Stephan „Zenz“ Zerle fehlten der Mannschaft langfristig. Alex Neubauer war zwar eine echte Verstärkung, kam aber erst mit dem Saisonstart dazu. So gingen die TSV Handballer nicht richtig eingespielt in die ersten Begegnungen, und hatten gleich noch mit Spitzenmannschaften zu tun. Aber trotz der drei Auftaktniederlagen war schon zu sehen, dass der Abstand nicht allzu groß war und man wohl mithalten können würde. Aber die Mannschaft wurde auch das konsequente, kontinuierliche Training von Spiel zu Spiel besser und fand sich als Team. Auch wenn spielerisch mal nicht so lief, die Moral und die kämpferische Einstellung stimmten immer. So gelang es bald sich vom Tabellenende abzusetzen und mit der Erfolgserie zu Beginn der Rückrunde machten die Landsberger schnell klar, dass sie mit dem Abstieg nichts zu tun haben würden. Die Erfahrung macht’s Für Hubert Müller zeigte sich im Verlauf der Saison auch mit Blick auf die anderen Mannschaften wie wichtig ein ausreichend großer Kader ist. „Viele hatten mit Verletzungen zu kämpfen und wenn dann nicht genug Leute zur Verfügung standen, kamen manche gleich in Schwierigkeiten. Ein ausreichender Kader ist bei so einer langen Saison einfach wichtig. Auch hat sich gezeigt, dass eine erfahrene und Mannschaften hatten in entscheidenden Spielsituationen meistens die Nase vorne hatten. Es kommt also auch darauf an.“ Auch die Landsberger hatten bei manchen Spielen nur eine eher dünn besetzte Bank aufzubieten. „Hier werden noch zwei oder drei Spieler gebraucht, wenn man sich weiterentwickeln will. Das Spiel wird auch in dieser Liga immer schneller, die Fitness und die Wechselmöglichkeiten werden immer mehr Spiel entscheidend,“ mahnt Hubert Müller. Gut weiter entwickelt hat sich für ihn das Umfeld, für ihn ein wesentlicher Erfolgsfaktor. Die Zusammenarbeit mit Management, Mannschaftsbetreuung, Co-Trainer, Zweiter Mannschaft und Jugendleitung funktioniert wie sie soll. Der Internetauftritt wurde neugestaltet und die Pressearbeit läuft. Auch haben sich junge Spieler, gerade aus Landsberg gut entwickelt stellen sich auch den Herausforderungen des Leistungssports. Insgesamt stellt Hubert Müller eine positive Entwicklung bei den Spielern gerade auch im mentalen Bereich – beim Selbstvertrauen, Teamgeist und Auftreten – fest. Verstärkung ist nötig So zieht er auch persönlich ein positives Fazit: „Als Aufsteiger mussten auch wir in den ersten Monaten der Vorbereitung und der Saison noch lernen. Hier wäre eventuell auch noch der eine oder andere Punkt drin gewesen. Der Saisonverlauf als bester Aufsteiger ist in Ordnung. Will man sich weiter entwickeln, muss man aber auch bereit sein den nächsten Schritt mit tun, Spieler, Verein und Umfeld. Wer mehr will muss auch mehr tun. Potenzial nach oben gibt es im Verein und im Team. Zwei Verstärkungen werden wir brauchen und dazu wird wieder der eine oder andere aus der Jugend kommen“. Rund herum positiv sieht auch Abteilungsleiter Roland Neumeyer die Saison: „Der sechste Platz ist ein tolles Ergebnis. Wir sind sehr froh mit Hubert Müller einen so kompetenten Trainer zu haben, der die Mannschaft ständig weiter bringt.“ Dank sagt Neumeyer auch an die Sponsoren, die uns das alles erst ermöglichen.“

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