In der Bezirksliga fast blamiert – Denklingen muss gegen Oberstdorf kämpfen

Die Landkreis-Teams bleiben in der Eishockey-Bezirksliga weiter auf Erfolgskurs. Sowohl die SG Denklingen als auch der HC Landsberg gewannen am Wochenende ihre Spiele und können sich in der Spitzengruppe festsetzen.

Allerdings bekamen die Denklinger mehr Probleme als ihnen lieb waren. Gegen Kellerkind Oberstdorf schien die Sache bereits nach 20 Minuten ge­laufen. Die Allgäuer, die mit nur zwei Blöcken antraten, wurden nach Strich und Faden vorgeführt. Mit dem 3:1-Pausenstand waren sie sogar noch gut bedient. Florian Umbreit hatte den ECO zwar in Führung gebracht (4.), Philip Gerstlauer (5./8.) und Martin Kößl (16.) rückten die Dinge aber wieder zurecht. „Danach haben wir wohl im Kopf abgeschalten“, fasst Werner Kößl zusammen. Er musste krankheitsbedingt passen und stand nur an der Bande. Tat­sächlich produzierten seine Kollegen etliche Fehlpässe, ließen sich ausspielen und die Oberstdorfer sogar etliche Male alleine aufs Tor zulaufen. Da staunten die rund 50 Fans nicht schlecht, als nach dem zweiten Drittel ein 3:4 auf der Anzeigetafel stand. Florian Umbreit hatte mit einem lupenreinen Hattrick (23./31./37.) für die Gäste­führung gesorgt. Erst im letzten Abschnitt besannen sich die Lechrainer wieder eines besseren. „Da haben wir zwar nicht glorreich gespielt, aber zumindest wieder Torchancen rausgearbeitet“, kon­statierte Werner Kößl am Ende der Partie. Für strahlende Gesichter sorgten am Ende sein Bruder Martin (51.), Heribert Maier (54.) und Matthias Zeck (59.) zum 6:4-Endstand. Genauso schwer zu kämpfen hatte der HC Landsberg bei der 1b des ESV Buchloe. „Wir waren zwar spielerisch besser, aber die sind immer gelaufen“, lobte Riverkings-Coach Topias Dollhofer den Gegner. Die knapp 200 Zuschauer mussten fast 17 Minuten auf das erste Tor warten. Ville Dollhofer hatte von der blauen Linie abgezogen und zum 0:1 vollstreckt. 23 Sekunden vor Drittelende gelang den Buchloern aber der Ausgleich. Sascha Hirschbolz besorgte mit einem feinen Solo und einem Sonntagsschuss das 1:1. Auch im zweiten Drittel konnten sich die Landsberger zu­nächst nicht absetzen. Die erneute Führung von Manfred Krauß (27.) egalisierte Florian Kaiser (29.). „Komischerweise hatten wir immer dann unsere schwache Phase, wenn wir ein“, analysierte HCL-Coach Dollhofer nach der Partie. Erst ab Ende des Mittelabschnitts konnte sein Team, das nur mit drei nominellen Verteidigern auf dem Eis stand, davonziehen. Ferdi­nand Speckamp besorgte erst die Pausenführung (37.), dann legten Andreas Klundt (48.) und Matthias Aßner (59.). Den Schlusspunkt setzte wieder Florian Kaiser zum 3:5-Endstand. Duell um die Spitze Volle Konzentration gilt für den HC Landsberg jetzt am kommenden Wochenende. Am Samstag (18.30) empfängt die Mannschaft zum absoluten Spitzenspiel den EV Bad Wörishofen. Es ist die Revanche für die 2:3-Hinspielniederlage vor drei Wochen. Schon einen Tag später muss das Team aus der Lechstadt beim ESV Bad Bayersoien aufs Eis. Und der VfL Denklingen trifft bereits am Sonntag im Heimspiel auf den ESV Bad Bayersoien (20 Uhr).

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