Was Landsberg zu bieten hat

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Übergaben die Broschüre offiziell der Stadt in Gestalt von Kulturbürgermeister Axel Flörke (Mitte): Vorsitzende des „Freundeskreises der städtischen Museen Landsberg“ Ruth Sobotta und Autor Dr. Hans-Jürgen Tzschaschel.

Landsberg – Zwei Gemälde hängen gerade im Büro des Oberbürgermeisters, einige Schätze aus dem Stadtmuseum sind in der Stadtpfarrkirche zu sehen und etliche sind im Depot verschwunden oder wurden von den Dauerleihgebern zurückgefordert. Doch auch, wenn sie nicht direkt zu sehen sind, so können sie nun trotzdem ausführlich betrachtet werden – in der neuen Broschüre „Schätze aus den städtischen Sammlungen des Neuen Stadtmuseums Landsberg am Lech“ von Dr. Hans-Jürgen Tzschaschel.

Der promovierte Kunsthistoriker beschreibt in dem neu erschienenen Büchlein über vierzig Exponate aus dem Bereich der Bronze- und Hallstattzeit, der Römerzeit, der Sakralen Kunst des Mittelalters und der Neuzeit. Zwei Aspekte wollte er in der Broschüre vereinen, so Tzschaschel bei der offiziellen Übergabe an die Stadt: Die Heimatgeschichte soll dokumentiert werden und außergewöhnlich gute Exponate vorgestellt werden.

Unter den Werken sind immerhin international anerkannte Künstler wie Peter Candid, Alessandro Paudano, Hubert von Herkomer, Leo Putz und andere „Schollenmaler“ wie Samuel Bak, Lubo Kristek und Martin Paulus. „Insofern hat Landsberg einiges zu bieten“, so Tzschaschel. „Von Seiten der Stadt freuen wir uns sehr“, nahm Axel Flörke das 83 Seiten starke Heft in Empfang. „Damit können wir zeigen, was wir im Depot haben.“ Er halte es für wichtig, das Stadtmuseum voranzutreiben.

Mit einer Auflage von 400 Exemplaren ist die Broschüre nun erschienen und kann in den Museen, im örtlichen Buchhandel und in der Touristinformation erworben werden. Vorsitzende des „Freundeskreises der städtischen Museen Landsberg“ Ruth Sobotta will damit vor allem eines: „Aufmerksam machen auf das Museum“.

Astrid Erhard

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