"Gemeinsam schaffen wir das!"

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Verschiedene Projekte will Oberbürgermeister Neuner im Jahr 2014 in Angriff nehmen, unter anderem ist der Bau einer neuen Mittelschule geplant.

Landsberg – In seinem aktuellen Bürgerbrief stellt Oberbürgermeister Mathias Neuner (CSU) seine Ziele und Wünsche für das Jahr 2014 vor. Zusammen mit dem neu gewählten Stadtrat will er sich auf eine einheitliche Strategie für die neue Wahlzeit einigen und die gesetzten Ziele erreichen.

Der Beginn eines neuen Jahres ist für viele Menschen ein Grund, sich auch neue Ziele zu setzen und Vorsätze zu fassen. Auch ein Oberbürgermeister bleibt davon nicht verschont, wie das Landsberger Stadtoberhaupt in seinem Dezember-Bürgerbrief (www.landsberg.de) einräumt. 

Wichtige Projekte gibt es genug: „Schritt für Schritt werden wir eine Baustelle nach der anderen, im übertragenen als auch im tatsächlichen Sinne angehen und vernünftig umsetzen“, betont Neuner in dem aktuellen Papier. Vor allem die Wahl des neuen Stadtrates am 16. März soll einige Neuerungen bringen. Gemeinsam müssten dann Pläne entwickelt und Prioritäten gesetzt werden. Die Baustellen in der Kreisstadt seien zahlreich, das Sparen noch lange nicht beendet. Diverse öffentliche Einrichtungen seien auf weitere Investitionen angewiesen. Ob nun die Ausbesserung von Straßen oder die Renovierung von Turnhallen – überall wäre viel Geld vonnöten und die Liste ließe sich beliebig fortsetzen. 

 Doch hier hilft nach Ansicht Neuners nur eines: Ärmel hochkrempeln und die Dinge angehen. „Wenn ich mir Gedanken über das Neue Jahr mache, habe ich schon einige konkrete Punkte im Sinn, die ich als Herausforderung betrachte.“ Ein wichtiger Punkt ist für ihn die Planung des Heilig-Geist-Spitals, die mit „großen Schritten voranschreitet“. Im Jahr 2016 soll die Pflegeeinrichtung den betagten Landsbergern bereits zur Verfügung stehen. Ein ebenso ehrgeiziges wie wichtiges Ziel, denn allein gute Pflege ist Neuner nicht genug: „Die älteren Bürger und alle Mitarbeiter sollen hier vor allem ein Zuhause finden und sich wohl fühlen.“ 

Aber auch für die Kinder und Jugendlichen in der Stadt soll sich einiges ändern. Da sich Landsberg zu einem immer beliebteren Wohnort entwickle, sei es nur logisch, dass die Stadt vor allem den Kindern mehr bieten möchte. Die Planung einer neuen Mittelschule ist daher bereits in vollem Gange. Wie im KREISBOTEN berichtet, brachte der Architektenwettbewerb schließlich den mit Blick auf die „Kostenskizze“ vieldiskutierten Siegerentwurf für die neue Schule hervor. Nach diesem werde die Mittelschule im Westen der Lechstadt gestaltet und geplant werden. Ziel müsse es dabei sein, so Neuner, Landsberg zum Bildungsstandort auszubauen und so den Kindern und Jugendlichen eine bessere Zukunft und vielfältigere Chancen zu ermöglichen. Auf lange Sicht werde der Bau der Mittelschule die Lebenssituation in der Stadt grundlegend verändern und sei damit ein wegweisendes Projekt für die Zukunft, dessen Umsetzung vorangetrieben werden müsse. Doch auf derart zahlreichen Baustellen kann man nun einmal nicht gleichzeitig arbeiten. Deshalb werde es nach der Stadtratswahl zunächst darum gehen, gemeinsam Prioritäten zu setzen und einen Plan zu entwickeln, um die vereinbarten Ziele nicht aus den Augen zu verlieren. Neuner weiter: Eine Konstante in all diesen Veränderungen müsse aber weiterhin der „sparsame und über­- legte Einsatz unserer finanziellen Mittel“ sein. 

 Dass all das nicht einfach wird, ist Mathias Neuner durchaus bewusst. Aber wenn „alle noch etwas mehr zusammenrücken“, würden die Ziele und Vorsätze für 2014 erreicht werden.

Astrid Erhard

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