Landsberg statt Prittriching

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Den Vertrag für die Übernahme der standesamtlichen Leistungen haben OB Mathias Neuner und Bürgermeister Peter Ditsch (vorne rechts) im Beisein von Standesbeamtin Maria Pittrich und Bürgerbüroleiter Robert Götz (stehend) am Montag unterzeichnet.

Landsberg/Prittriching – Das Standesamt in Prittriching ist seit vergangener Woche Geschichte. Die Gemeinde hatte bei der Stadt Landsberg angefragt, ob diese die Aufgaben künftig übernehmen kann, der Stadtrat stimmte dem einstimmig zu. Die Vertragsunterzeichnung fand am Montag statt.

„Das ist eine gute Geschichte“, hatte Oberbürgermeister Mathias Neuner vor der Abstimmung im Stadtrat geworben, „ich denke auch, dass Prittriching nicht die letzte Gemeinde ist, die mit einem solchen Anliegen auf uns zukommen wird.“ Da eine „große Übertragung“ gewählt wurde, entfallen auch der Name und das Dienstsiegel des bisherigen Standesamtes Prittriching.

Geburten-, Ehe- und Sterberegister wurden nach dem Beschluss inzwischen bereits an die Stadt übergeben und werden nur noch in Landsberg geführt. Auch für Personenstands-Beurkundungen jeder Art müssen die Prittrichinger Bürger künftig in der Kreisstadt vorstellig werden. Der Mehraufwand, der in der Landsberger Verwaltung entsteht, wurde exakt kalkuliert und wird mit 3 Euro pro Prittrichinger und Jahr ausgeglichen – derzeit gut 7000 Euro.

frk

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