"Danke, Herr Neuner!"

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„1, 2, 3...“ zählte der stellvertretende Landrat Peter Ditsch (Mitte) ein, dann schütteten sich die Mitarbeiter im Landratsamt Florian Seelos, Amelie Leguillou, Ramona Richter und Wolfgang Müller (v. links) die randvollen Eimer über den Kopf.

Landsberg – Eiskübel die Zweite: Auch die Mitarbeiter des Landratsamtes, die genau wie der KREISBOTE von Oberbürgermeister Mathias Neuner für die Ice Bucket Challenge nominiert wurden traten am Freitag an. „Damit das Spenden weitergeht, nominieren wir die Gemeinden Kaufering, Penzing und Geltendorf“, verkündete der stellvertretende Landrat Peter Ditsch, bevor er sich den randvollen Eimer über den Kopf schüttete.

Natürlich sei es eine gute Sache, für Betroffene der unheilbaren Krankheit ALS zu spenden, so Ditsch. Ob der Weg des Eiskübels dabei der Richtige ist, wollte er aber erst einmal dahingestellt lassen. Trotzdem ließen die Mitarbeiter im Landratsamt es sich nicht nehmen, sich ebenfalls an der Ice Bucket Challenge zu beteiligen, nachdem sie ebenfalls von Oberbürgermeister Mathias Neuner dafür nominiert wurden. 

Und so griffen Florian Seelos (Leiter der Kreiskasse), Amelie Leguillou (Vorzimmer Landrat), Peter Ditsch (stellvertretender Landrat), Ramona Richter (Ausbildungsvertretung) und Wolfgang Müller (Pressesprecher) auf dem Parkdeck ohne lange zu zögern tapfer zum Wassereimer. Auf das Stichwort des stellvertretenden Landrats – „1, 2, 3...“ – überschütteten sich die Fünf mit dem kühlen Nass. Mit Wasser gespart hatte dabei keiner der Beteiligten. „Danke, Herr Neuner!“, war der einhellige Kommentar danach. Aber auch: „So schlimm war es garnicht.“ 

Über die Spendensumme könne man derzeit allerdings noch nichts sagen, so Ditsch: „Wir werden im Haus sammeln und der Kreis wird sicherlich auch noch was dazugeben.“ Nun sind erst eimal die nominierten Gemeinden an der Reihe.

Astrid Erhard

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