City Management Landsberg: Glatt übersehen – Stadtrat Kahmke kritisiert CMLL-Chef Purrmann

„Ausgesprochen verwundert“ zeigt sich Landsbergs Stadtmarketingreferent Gunnar Kahmke (SPD) über die Auslassungen von Peter Purrmann, Vorsitzender des Vereins City Management Landsberg am Lech. In einem Brandbrief an OB Ingo Lehmann hatte Purrmann bemängelt, dass beim Vereinsabend am 3. Februar „kein Vertreter der Stadt anwesend“ war.

Die Kritik des Vereinsvorsitzenden empfindet Kahmke als „relativ unverschämt“. Immerhin habe er als zuständiger Referent des Stadtrates und auf Geheiß Lehmanns den Oberbürgermeister vertreten. Dies habe er Purrmann bei einer kurzen Begrüßung im Sportzentrum auch wissen lassen. Angesichts dessen kann der SPD-Stadtrat das Nachtarocken des Vereinsvorsitzenden nicht nachvollziehen. Ohnehin wundert sich Kahmke sehr, dass der um die „Wiederfindung der Gemeinschaft“ in Landsberg bemühte Purrmann bis dato keinen Kontakt zum Referenten fürs Stadtmarketing gesucht hat. Das wäre durchaus angebracht, denn grundsätzlich begrüße der Stadtrat jede Initiative, die sich die Innenstadtförderung verschreibt. Vereine wie City Management Landsberg am Lech seien generell wichtig, allerdings würden deren Bemühungen nur dann von Erfolg gekrönt sein, wenn sie ein Konzept vorweisen können. Kahmke: „Eben das vermisse ich, deshalb ist die Resonanz auch recht dürftig.“ Angesichts der Querelen, die es um den neuen Verein bereits in dessen Startphase gibt, würde sich so mancher Beobachter nicht wundern, wenn die Sache schon bald völlig aus dem Ruder läuft.

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