Karg will weiter nach oben

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Das Dachgeschoss im Fuchstaler Rathaus mit dem charakteristischen steilen Dach und den Gauben wird im Frühjahr saniert und gedämmt, damit dort Büros eingebaut werden können.

Fuchstal – Weiter nach oben möchte der Fuchstaler Bürgermeister Erwin Karg. Gemeint ist damit die Überlegung, ein Dienstzimmer im Dachgeschoss des Rathauses zu beziehen. Dort soll – mit deftigem Zuschuss aus einem staatlichen Förderprogramm – energetisch saniert werden. Anschließend sollen im zweiten Stockwerk, wo bisher nur Akten eingelagert sind, Büros geschaffen werden.

Die Kosten für die energetische Sanierung des Dachgeschosses und für den Einbau eines Aufzuges belaufen sich einer Schätzung zufolge auf 467.000 Euro, wie Kämmerer Gerhard Schmid von der VG Fuchstal vorrechnet. Dafür fließen aus dem Topf mit dem Namen KIP (Kommunales Investitionsprogramm) 90 Prozent an Zuschüssen. Mit den Arbeiten soll im Februar nächsten Jahres begonnen werden, kündigt Gerhard Schmid an. Noch im Dezember wolle man die Ausschreibung über die Bühne bringen.

Nach der Sanierung und Dämmung des Dachgeschosses, wo zwei weitere Gauben eingezogen werden, kann der Innenausbau erfolgen. Vorgesehen sind dort auf einer Ebene vier Büros, ein Personalraum Besprechungszimmer, eine Teeküche und eine behindertengerechte Toilette. Der Plan stammt von Architekt Peter Holzapfel junior (Epfach). Die Gemeinderäte haben der Maßnahme zugestimmt.

Welche Büros ins zweite Stockwerk verlagert werden, ist noch offen. Das Dienstzimmer des Bürgermeisters, im ersten Stockwerk auf der Nordwestseite gelegen, ist im Vergleich mit dem anderer Gemeindechefs vergleichsweise klein. Das Rathaus in Leeder ist zugleich der Sitz der Verwaltungsgemeinschaft, der die Gemeinden Fuchstal und Unterdießen angehören.

Beim Ausbau wird die behindertengerechte Toilette im zweiten Stockwerk berücksichtigt. Innerhalb des Gebäudes, das aus dem Jahr 1899 stammt, ist sonst kein Platz dafür vorhanden. Laut Gerhard Schmid von der VG Fuchstal wird darüber nachgedacht, im kleinen Anbau am Rathaus, der jetzt mehr einem Verschlag gleicht, ein behindertengerechtes WC einzurichten. Dieses könne dann auch öffentlich genutzt werden, zum Beispiel bei den Jahrmärkten.

Johannes Jais

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