Dießener Senioren auf neuen Wegen

Der neue Seniorenbeirat hat aus seiner Mitte heraus den Vorsitzenden gewählt. Mit sechs Stimmen und einer Enthaltung bleibt Werner Forstner in seinem Ehrenamt. An der Seite des Vorsitzenden arbeiten Werner Lampert als Stellvertreter und Ludger Stürwald als Schriftführer. Seinem Vorgänger Hans Nickl dankte Bürgermeister Herbert Kirsch im Rahmen der konstituierenden Sitzung. Nickl trat nicht nur seit der offiziellen Einführung des Seniorenbeirates, sondern schon zuvor unter der Leitung von Botho Peine für die Belange der älteren Mitbürger in Dießen ein.

Noch nicht geeinigt hat man sich vergangene Woche, wo und wann künftig die Sitzungen der sieben Gremiumsmitglieder abgehalten werden. Der Rathaussaal steht zwar weiter zur Verfügung, aber die Senioren möchten der Runde auch künftig einen öffentlichen Charakter geben. Jeder Bürger soll sich eingeladen fühlen, an den Treffen teilzunehmen – sensible oder private Themen werden weiter hinter verschlossenen Türen behandelt. Diese Woche möchten sich die Senioren mit einer weiteren Gruppe den Jugendtreff ansehen, dann wird entschieden, ob diese Räumlichkeiten geeignet sind, oder man sich weiter umsieht. Forstner betonte, dass er die Arbeit des Seniorenbeirates auch künftig als Vertrauenssache werte und dort seine Aufgabe sehe, wo Senioren Hilfe benötigten – sei es nun in Worten oder Taten. Er persönlich, Forstner, halte nichts von der Mitgliedschaft in Verbänden, etwa dem Landesseniorenverband, aber darüber wolle man bei der nächsten Zusammenkunft diskutieren und noch Informationen einholen. Abwarten will man, was bei der Seniorenbefragung des Landkreises Landsberg herausgekommen ist – das Ergebnis wird im Mai vorgestellt. Der Vorsitzende berichtete außerdem von einem Seniorenwanderweg, der – von Privat initiiert – in St. Georgen angelegt werden soll. Der Beirat unterstützt die Idee für den 3,4 Kilometer langen Weg. Bürgermeister Herbert Kirsch sagte zu, dass sich die Marktgemeinde um Ruhebänke kümmern werde. Der Weg soll demnächst offiziell vorgestellt werden, wobei der Seniorenbeirat eine „Probewanderung“ organisieren möchte.

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