Moderner Wertstoffhof

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Zusammen mit Hofstettens Bürgermeister Benedikt Berchtold, einigen Mitgliedern aus dem Gemeinderat, aus Kreis- und Umweltauschuss, den beteiligten Planungsbüros und den Baufirmen freute sich Landkreischef Walter Eichner über den gelungenen Abschluss der Bauarbeiten am Abfallwirtschaftszentrum.

Hofstetten – Hochmodern präsentiert sich das Abfallwirtschaftszentrum Hofstetten: Für rund 1,5 Millionen Euro hat der Landkreis dort drei neue Hallen inklusive Dachfotovoltaik gebaut. Diese wurden am Freitag nun auch von Landrat Walter Eichner bei einer kleinen Feier offiziell in Betrieb genommen.

Das Abfallwirtschaftszentrum ist die zentrale Entsorgungseinrichtung des Landkreises und die drei Hallen sollen nun den betrieblichen Ablauf deutlich verbessern. Eichner weihte eine Umladehalle für brennbare Abfälle ein, die zweite Halle wird als Fahrzeughalle mit Betriebstankstelle genutzt. Zudem entstand eine Werkstatt und ein Waschplatz, außerdem ein Umlade- und ein Zwischenlagerbereich für mineralische Abfälle. Die dritte Halle ist zum Unterstellen von Elektroschrott gedacht. 

Insgesamt hat das Projekt den Landkreis 1,5 Millionen Euro gekostet. Dazu kommen noch Kosten in Höhe von 260000 Euro – denn die Hallen sind jeweils mit Fotovoltaikanlagen mit einer Gesamtleistung von 132 Kilowatt peak ausgestattet. Damit habe der Landkreis, so Eichner, ein modernes und gut funktionierendes Abfallwirtschaftszentrum, welches bereits seit 1990 in Betrieb ist. „Abfallwirtschaft ist ein wichtiges Thema der Kreispolitik und wir haben nach wie vor großes Netz an Wertstoffhöfen“, betonte der Landrat. 

Eichner bedankte sich bei den Planungs- und Baufirmen für die professionelle Arbeit, ganz besonders aber auch bei der Gemeinde Hofstetten für das gute Miteinander gerade auch in Zeiten von oft schwierigen Vertragsverhandlungen über den Betrieb des Abfallwirtschaftszentrums. Mit dem jetzigen Vertrag können beide Seiten gut leben. Bis 2039 könne die Verladestation am AWZ Hofstetten betrieben werden, ansonsten gebe es einen unbefristeten Betrieb, betonte Eichner.

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