Drei Spiele, drei Siege

Lieferte am Samstag gegen Gröbenzell eine bärenstarke Parie ab: Marco Geidosch (13). Foto: Krivec

Dritter Sieg im dritten Spiel: Besser hätte die Bilanz für die Heimerer Schulen Basket Landsberg zu diesem Zeitpunkt nicht aussehen können. Am Samstagabend besiegte das Team von Trainer Roman Gese Slamajama Grö­ben­zell im heimischen Sportzentrum mit 78:67 (34:35) Punkten – und das, obwohl der gefährlichste Angreifer der Landsberger Basketballer sich erst gar nicht umgezogen hatte.

Statt im Trikot nahm Przemyslaw Migala vor der Partie im feinen Hemd und Jeans auf der Ersatzbank Platz, was so mancher der rund 300 Zuschauer mit Unbehagen zur Kenntnis nahm, zählt der Center-Hühne doch zu den besten Punktesammlern im Team der Lechstädter. Eine Verletzung am großen Zeh, zugezogen in den letzten Spielminuten der Partie gegen Schwa­- bing am Wochenende zuvor, machte einen Einsatz des Polen unmöglich. Den Platz unter dem Korb mussten diesmal also andere ausfüllen und dass das trotz eines der eher kleingewachsenen Gegner keine leichte Aufgabe war, zeigte sich bereits in den ersten Spielminuten. Vor allem mit Gröbenzells Center Florian Fischer hatte die HSB-Verteidigung ihre liebe Mühe. Ein ums andere Mal bugsierte dieser den Ball an Marco Geidosch und Michael Teichner vorbei durch die Reuse. Im Angriff lief zu Beginn ebenso wenig zusammen bei den Gastgebern, die vor allem von außen die Bälle reihenweise am Korb vorbeiwarfen. Nur zwölf Punkte standen deshalb nach dem ersten Viertel auf dem Konto der Landsberger zu Buche, während Gröbenzell dank Fischer immerhin 19 Zähler erzielt hatte. Auch im zweiten Viertel taten sich die Landsberger schwer, regelmäßig geriet das Angriffshilfe ins Stocken und in der Defensive leistete man sich den ein oder anderen groben Patzer. Dass der Rückstand zur Halbzeit dennoch auf einen Punkt schmolz, hatte die HSB einem spektakulären Wurf von Xaver Egger zu verdanken. Mit der Schlussirene schickte der Aufbauspieler den Ball aus neun Metern in Richtung Korb, wo er kurz auf dem Ring kreiste und schließlich durchs Netz fiel. Wie aus einem Guss Es war eine Aktion, die dem Spiel in der zweiten Halbzeit den Stempel aufdrücken sollte. Auch wenn Gröbenzell im dritten Viertel dagegenhielt und den Vorsprung dank leichtfertig vergebener Korbleger und Freiwürfe der Landsberger sogar leicht auf drei Zähler ausbaute, den Sieg, so schienen es die entschlossenen Mienen der HSB-Spieler zu sagen, den werdet ihr nicht bekommen. Es folgten die vielleicht besten zehn Minuten der Gastgeber in der laufenden Saison. Plötzlich wirkte die Defensive wie aus einem Guss, sodass es manchem Gröbenzeller beim Versuch, zum Korb zu ziehen, vorgekommen sein musste, als liefe er gegen eine Wand. Und im Angriff ließ Marco Geidosch die Abwesenheit von Migala endgültig vergessen, als er sich ein ums andere Mal gegen seinen völlig überfordert wirkenden Gröbenzeller Gegenspieler durchsetzte. 18 seiner 24 Punkte erzielte der schlaksige HSB-Center allein im vierten Viertel, womit er zum Topscorer der Partie avancierte. Eine Minute vor Ende war das Spiel schließlich entschieden. Nicht nur Migala nahm den Sieg seines Teams zufrieden zur Kenntnis…

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