Bald geht’s los:

B17-Ausbau auf der Zielgeraden

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Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren: Im Anschlussbereich der Kreisstraße LL6 an die B17 bei Mundraching (Foto) wurde mit den Baumfällarbeiten begonnen.

Hohenwart – Es ist der letzte von insgesamt zwölf Überholabschnitten, der nun auf der B17 zwischen Schongau und Landsberg in Angriff genommen wird. Der dreistreifige Ausbau des Teilstückes soll die Strecke sicherer machen und Unfälle verhindern. Die ersten Vorbereitungen haben bereits begonnen.

Seit dem Jahr 2004 arbeitet das Staatliche Bauamt Weilheim an dem dreistreifigen Ausbau der Bundesstraße 17. Da sehr viele Lastwagen die Strecke zwischen Schongau und Landsberg nutzen, kämen hier viele Autofahrer in „Überholdruck“, wie Dr. Hermann Streicher vom Bauamt in Weilheim betont. Deshalb kam es in der Vergangenheit häufig zu „brenzligen Situationen“ und immer wieder zu Unfällen. „Wir sind froh, dass nicht mehr passiert ist“, erklärt Streicher. 

Mit dem Ausbau würden sich aber nicht mehr so viele Gefahrensituationen für Autofahrer ergeben. Ziel ist es, Fahrern in beiden Richtungen insgesamt sechsmal die Möglichkeit zum gefahrlosen Überholen zu geben. Die vorbereitenden Baumfällarbeiten laufen inzwischen auf Hochtouren. Einige Bäume müssen weichen, denn die Straße soll erheblich verbreitert werden. 

Zusätzlich zur Verbreiterung kommt im Bereich der Kreuzung nach Leeder und Mundraching eine sogenannte „Höhenfreimachung“ hinzu. So wird in Zukunft vermieden, dass Autofahrer die Straße queren müssen. Einfädelspuren und Beschleunigungsstreifen sollen hier in Zukunft deutlich zur Sicherheit beitragen. Die Verantwortlichen im Bauamt rechnen momentan allerdings nur mit wenigen Behinderungen für die Autofahrer. Wenn Bäume direkt neben der Straße gefällt oder eine Hebebühne zum Einsatz kommen muss, könne es kurzzeitig zu einer Sperrung kommen. Allerdings seien sie bemüht, diese so kurz wie möglich zu gestalten. Die eigentlichen Bauarbeiten werden dann im Frühjahr beginnen. Eine Vollsperrung wird aber auch dann auf jeden Fall vermieden werden. „Größtenteils wird es Baustellenumfahrungen direkt neben der B17 geben“, erklärt der in der Weilheimer Baubehörde für den Landkreis Landsberg zuständige Christoph Mohr. 

Erst in der späteren Bauphase werden dann Sperrungen nötig werden. „In der gesamten Bauzeit werden wir zwei- oder dreimal halbseitige Sperrungen vornehmen. Diese werden jeweils rund zwei bis drei Wochen in Anspruch nehmen“, erklärt Streicher. Da die Straße eine wichtige Anbindung zur Autobahn darstellt, sollen die Behinderungen durch die Baustelle möglichst gering gehalten werden. Das sei aber kein Problem, da von den umliegenden Ortschaften ohnehin noch weitere Möglichkeiten bestünden, auf kleineren Nebenstraßen zur B17 zu gelangen. 

 Die endgültige Fertigstellung des Projektes ist bis zum Sommer 2015 vorgesehen. Ein Großteil der rund 19 Kilometer langen Strecke zwischen Schongau und Landsberg wird dann dreistreifig sein.

Astrid Erhard

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