"Durch die Bank zufrieden!"

Satte Farben stachen beim 35. Süddeutschen Töpfermarkt rund um den Mutterturm besonders hervor. Foto: Schwaiger

Eine positive Bilanz steht am Ende des 35. Süddeutschen Töpfermarkts, der von Freitag bis Sonntag rund um den Mutterturm am Lechufer stattfand. „Zum ersten Mal seit langem hatten wir drei Tage lang perfektes Wetter“, freut sich Sven Curmann, der bei der Stadtverwaltung für die Organisation des Marktes zuständig ist. „Nicht zu heiß und nur einmal Regen.“ Und der fiel am Sonntagnachmittag kurz vor Schluss. Da waren die Besucherzahlen der Vorjahre aber längst erreicht.

49 Töpfer aus ganz Deutschland sowie dem europäischen Ausland waren nach Landsberg gekommen, sechs hatten kurzfristig abgesagt – „aus persönlichen Gründen“, wie Curmann sagt. Den Besucherstrom schätzt er auf „3000 bis 5000 Menschen“, wobei der Freitag und der Sonntag einen leichten Knick am Samstag wettgemacht hätten. Mit dem Verkauf seien die Händler „durch die Bank zufrieden“ gewesen. Aber auch für die, die nur kamen, um zu schauen, lohnte sich ein Besuch auf dem Töpfermarkt, der in diesem Jahr vor allem eines war: bunt. Geschirr, Dekorationsgegenstände und Gartenkeramik leuchteten in satten Farben unter den alten Bäumen des Herkomerparks. Kunst oder Kitsch – die Entscheidung blieb jedem selbst überlassen. Die Stadt betreibt den Töpfermarkt ganz bewusst als kommerzielle Veranstaltung und nicht als Kunstausstellung. Normen gelten lediglich für die Herstellung der angebotenen Ware, die auf traditionelle Weise professionell gefertigt sein muss. Der Adam-Vogt-Preis, den die Stadt alljährlich auf dem Töpfermarkt verleiht, ging in diesem Jahr an Andreas Neubert aus Rheinland-Pfalz für seine Raku-Keramik.

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