"Echter Förster" im Ammersee-Revier

Erwin Schmid heißt der neue Revierförster in Riederau. Er hatte kürzlich das Amt übernommen und ist nun für zehn Gemeinden sowie rund 1000 Kleinwaldbesitzer zwischen Ammersee und Lech zuständig. Dabei ist er Ansprechpartner vor Ort in allen Fragen rund um den Wald mit all seinen Funktionen. Vergangenen Freitag stellte er sich standesgemäß im Wald vor.

Amtsleiter Hans-Jürgen Gulder vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Fürstenfeldbruck ist froh über die Neubesetzung: „Gerade in Zeiten des notwendigen Waldumbaus können wir unsere Reviere Kaufering und Geltendorf nun entlasten. Wir wünschen uns, dass die angebotene Beratung und Förderung von den Waldbesitzern intensiv nachgefragt wird.“ Der neue Revierförster in Riederau stammt aus Eching – sein Einsatzgebiet um den Ammersee kein Neuland für Schmid. Nach dem Studium der Forstwirtschaft war Schmid von 1991 bis 2005 als Leiter der Forstdienststelle Starnberg des damaligen Forstamtes bereits in der Beratung privater und körperschaftlicher Waldbesitzer tätig. Seit Oktober 2005 am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten war er als Qualitätsbeauftragter für Förderung unterwegs. „Jetzt wieder ein ‚echter Förster’ zu sein und noch dazu in meiner Heimat arbeiten zu können freut mich sehr“, so der 47-Jährige. Schmid ist schon seit einigen Tagen in seinem neuen Revier tätig, das Apfeldorf, Dießen, Finning, Hofstetten, Pürgen, Reichling, Rott, Schondorf, Schwifting, Thaining, Utting und Vilgertshofen umfasst. Im persönlichen Kontakt mit den Waldbesitzern möchte er den Wald der Zukunft aktiv durch Holzeinschlag und Pflanzung mitgestalten helfen. Besonderes Augenmerk richtet er auf die kleinklimatische Lage des wärmebegünstigten Ammerseebeckens und damit in Zusammenhang stehende seltene heimische Bäume wie die Elsbeere und der Eibe. Schmid ist unter Telefon 08807/254 oder 0172/8631409 erreichbar.

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