Eine Nummer zu groß – Handballer des TSV Landsberg unterliegen dem TSV Allach mit 25:31

Letztlich als eine Nummer zu groß hat sich für die Landsberger Handballer in der Landesliga - Süd der TSV Allach im letzten Heimspiel erwiesen. Wobei die Niederlage etwas zu hoch ausfiel. Zunächst legten die Gastgeber wie die Feuerwehr los. Bis in die Haarspitzen motiviert eroberte sich die Abwehr Ball um Ball und nach vier Minuten hieß es schon 4:0. Es sah gut aus.

Dann waren offensichtlich die Gäste aufgewacht und standen in der Abwehr nun sicherer. Die Landsberger versäumten es jetzt die Angriffe konsequent auszuspielen und suchten zu schnell den Abschluss. Gegen den reaktionsschnellen Gästetorwart und die stabile gegnerische Abwehr reichte das aber einfach nicht. Während die Gäste nun mit routiniert vorgetragenen Angriffen sicher punkteten, gelang der Heimmannschaft nichts mehr. Der Vorsprung schmolz weg und Allach begann sich abzusetzen. Zeitweilig sah es aus als würden die Landsberger untergehen (4:9 in der 11. Minute). Aber man fing sich wieder und ein sicherer Benjamin Kobold im Tor verhinderte ein weiteres Anwachsen des Vorsprungs. Spielerisch konnte man eigentlich ganz gut mithalten, aber die heraus gespielten Chancen wurden nicht genutzt. Gerade der Rückraum zeigte viele Schwächen, lediglich Severin Bartl konnte überzeugen, auch durch seine aufmerksame Abwehrarbeit. Dagegen spielten die Gegner ihre Erfahrung konsequent aus und konnten es sich erlauben auf die Landsberger Fehler zu warten, die sie dann aber souverän nutzten. Mit großen Engagement kämpften sich die Gastgeber bis zur Pause wieder auf 16:12 heran. Aber auch in der zweiten Hälfte gelang es nicht den Anstand zu verkürzen. Die Landsberger erspielten sich gute Chancen und warfen aus allen Lagen, leider zu oft daneben. Wenigstens verwandelte Oliver Götsch alle sieben Meter sicher. Jetzt ging immer wieder mal die Ordnung im Landsberger Spiel verloren. Allerdings war die großgewachsene Abwehr der Gäste auch eine Wand, die nicht so einfach zu überwinden war und im Angriff agierte Allach abgeklärt und nutzte jede sich bietende Chance (21:27 in der 49. Minute). Es wurde deutlich, dass die Mannschaft nicht umsonst so weit vorne in der Tabelle steht. Landsberg kämpfte bis zum Schluss, musste sich aber einem in der Summe überlegenen Gegner geschlagen geben. „Um gegen solch eine Mannschaft bestehen zu können,“ kommentierte der Landsberger Trainer Hubert Müller nach dem Spiel, „müssen alle bei uns einen guten Tag haben. Da fehlt uns einfach noch die Konstanz und im Angriff die Effektivität. Und wenn dann im Rückraum gar nichts geht, nur Severin Bartl hat da heute eine ansprechende Leistung geboten, können wir einfach nicht mithalten. Die wichtigen Punkte müssen wir eben gegen die Mannschaften aus der unteren Tabellenhälfte holen.“ Und genau darum wird es am nächsten Samstag beim Spiel gegen den Tabellennachbarn SC Kissing gehen.

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