Einheit bewiesen – Sieg gegen TSV Aichach mit 31:26 trotz schwieriger Ausgangslage

Die Ausgangslage war für die Landsberger Landesliga-Handballer vor dem Spiel beim TSV Aichach alles andere als optimal. Fehlten doch verletzungsbedingt drei Stammspieler und Marco Müller konnte eigentlich nur in der Abwehr eingesetzt werden. Trotzdem, beim Tabellenletzten zu gewinnen, war Pflicht. Die Spieler haben diese mit einem 31:26-Sieg erfüllt.

Offensichtlich gingen die Umstände auch an der Mannschaft nicht spurlos vorbei, denn sie begann das Spiel eher nervös mit etlichen leichten Ballverlusten, die den Gastgebern Gegenstöße ermöglichten. So lag man dann schnell mit 1:5 (in 5. Minute) hinten. Dann besannen sich die Landsberger auf ihre taktisches Konzept, das Spiel kontrolliert aus einer stabilen Deckung heraus anzugehen. Sie holten auf und gingen in Führung (10:8 in der 20. Minute. Dann ging der Faden etwas verloren und der TSV Aichach legte bis zu Pause auf 12:14 vor. Es wurde deutlich, dass die Gastgeber nicht zu unterschätzen waren, hatten sie doch ihre meisten Spiele auch nur knapp verloren. Aber die Landsberger fanden nach der Pause wieder zu ihrer Linie und spielten diszipliniert weiter. So wechselte die Führung immer wieder, ohne dass sich einer der Kontrahenten entscheidend absetzen konnten. Das änderte sich erst als der Landsberger Trainer Hubert Müller beim Stand von 17:19 den besten Aichacher Werfer in Manndeckung nehmen ließ. Jetzt ging es bei den Gastgebern im Angriff immer weniger zusammen und die Landsberger punkteten regelmäßig. Viel Verantwortung übernahm Tomas Schwirkmann sowohl auf halblinks und bei den Siebenmetern, die er alle verwandelte. Dem Aichacher Angriffsspiel fehlte nun die zentrale Anspielstation, so dass sich für Landsberger viele Gelegenheiten zu Gegenstößen boten, die sie konsequent nutzten. Besonders treffsicher zeigten sich Roberto Schwirkmann und der quirlige Alex Neubauer. Die Mannschaft präsentierte sich insgesamt als Einheit und ließ sich auch von einem zeitweiligen Rückstand nicht in Hektik bringen, sie wirkt gereift und stabiler – auch unter ungünstigen Vorzeichen. Zufrieden war nach dem Spiel auch Hubert Müller: „Das war sicher nicht unser schönstes Spiel, aber wir haben uns kompakt präsentiert und die taktischen Vorgaben sind umgesetzt worden. Sehr wichtig war es hier die beiden Punkte zu holen, jetzt stehen wir mit 13 Pluspunkten zum Ende der Hinrunde besser da als erwartet und können entspannt in die anstehenden Spiele gegen die drei Spitzenmannschaften gehen.“ Zum erstenmal war in dieser Funktion im Einsatz der neue technische Leiter und Mannschaftsbetreuer Michael Petry. Er verstärkt ab sofort das Organisationsteam rund um die erste Mannschaft. jükr

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