Mit Eisbär und Roboter – Ammersee-Gymnasium beim Klima-Wettbewerb

nsanft purzeln der Eisbär, zwei Skifahrer und ein Skibob aus der riesigen Schaufel eines Roboters. Transport ge- glückt, Auftrag erfüllt. Ganz knapp verfehlt der fahrende Gefährte dann allerdings mit seinem Gestänge sein Ziel. „Das war beim Wettbewerb auch so, sonst hätten wir den dritten Platz gemacht“, seufzt ein Schüler aus der Gruppe der Ammersee-Robots. Aber über den fünften Platz beim Münchener Regionalwettbewerb der „First Lego League 2008“ können die zehn Buben am Ammerseegymnasium als Neulinge in diesem Bereich dennoch zufrieden sein.

Gemeinsam mit ihrem Lehrer Christoph Gebhard hatten sie einen umfangreichen Forschungsauftrag zum Thema Klimawandel zu bewältigen, wobei es nicht nur um die Lösung der technischen Aufgabestellung ging, sondern auch um die kreative Umsetzung im Team. Beim Robot-Game etwa mussten rund 20 Aufgaben erledigt werden, wie etwa Entnahme und Transport eines Eisbohrkerns, das Licht im Legohaus einzuschalten oder ein Fluttor aufzurichten. Es galt, eine Klimastrategie zu entwickeln, die Präsentation der Ergebnisse erfolgte in Form eines kleinen Theaterstücks. Seit Schuljahresbeginn treffen sich die zehn Schüler aus den Klassen fünf bis zehn einmal wöchentlich im Robotik-Wahlkurs und entwickelten ihre eigene Klima- strategie. In der Schlussphase vor dem Wettbewerb waren die Kinder einmal einen ganzen Schultag nur für dieses Projekt befreit. Am Abend vor dem Wettkampf wurde dann in der Schule übernachtet, dort das Trainingslager eingerichtet. Im Vordergrund des Wahlfachs stünde das Heranführen der Kinder an das kreative Design und die Konstruktion sowie die Grundaspekte des Programmierens, erläutert Gebhard. Bereits im April würde die Gruppe gerne eine neue Herausforderung bei einem Wettbewerb der TU München annehmen, so der ASG-Schulleiter Klaus Rechenberger sein Einverständnis gibt.

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