Eisige Arbeiten beendet – Frisches Eis in Landsberg

Die Eisfläche in der Landsberger Eishalle wird ab kommenden Montag wieder genutzt. Traditionell wird dann der Eislaufverein Landsberg als erster über das neue Eis rutschen. Dann nämlich sind die Umbauarbeiten abgeschlossen und das neue Eis für die kommende Spielzeit hergerichtet. Bis zuletzt wurde in der Halle geschraubt und montiert, um unter anderem neue Banden sowie Straf- und Spielerboxen anzubringen. Vorerst nicht mehr in den Genuss der Eisbahn werden die Besucher des so genannten Publikumslaufes kommen. Dieser wird laut Anton Sirch vom Fun, Sport- und Veranstaltungszentrum der Stadt, heuer nicht mehr in der Halle sondern auf dem neuen Eisplatz am IKG angeboten.

„Wir werden damit keinen Publikumslauf in der Wintersaison in der Eishalle anbieten“, so Sirch. Stattdessen wird dieser in die Innenstadt verlegt. „Wenn das Konzept der Stadt aufgeht und die Eisfläche gut angenommen wird, soll es vorerst auch so bleiben, betonte Sirch. Zwar gebe es keine Garantie dafür und auch Erfahrungswerte müsste man erstmal sammeln. Auch gebe es durch die Auslagerung des Publikums keine Leerzeiten in der Eishalle. Laut Sirch wurden die freien Stunden sofort wieder durch Vereine und Schulen besetzt. „Damit haben wir von 8 Uhr bis 24 Uhr eine hundertprozentige Auslastung der Halle“, so Sirch. Wie gut das neue Eis ist, testen am kommenden Montag die Mitglieder des Eislaufvereins Landsberg, bevor dann am Abend die Spieler des EV Landsberg 2000 mit einem Showtraining in die Vorbereitung starten. Die Kosten für die Sanierungsarbeiten in der Eishalle bezifferte Ulla Höß, Mitarbeiterin im Referat für Kommunalen Hochbau, auf rund 136000 Euro. Diese werden im Rahmen der Generalsanierung des Eisstadions von der Stadt getragen. In den vergangenen Wochen wurden insgesamt 168 Meter Bande rund um die Eisfläche neu angebracht. Die Unterkonstruktion ist jetzt aus Stahl und nicht mehr aus einem Aluminiumverbund. Dieser hatte sich nach diversen Krafteinwirkungen verformt und aufgestellt und sei ein Risiko für die Spieler geworden. Jetzt wurden über die Werbebanden Polycarbonatplatten montiert. Diese seien weicher und nachgiebiger, sodass sich die Spieler bei ihren Zweikämpfen an der Bande nicht so leicht verletzten können, so Höß. Nicht erneuert werden mussten die alten Werbetafeln unter der Kunststoffplatte. Laut Höß befinden sich alle in einem guten Zustand, der einen Austausch überflüssig mache. Damit entfällt auch die jüngst im Finanzausschuss geführte Diskussion um etwaige Gelder für die Anschaffung neuer Werbetafeln.

Meistgelesene Artikel

Der Entwurf steht

Landsberg – Die Hochwasserschutzmauern oberhalb der Karolinenbrücke sind 1913 erbaut worden – nach über hundert Jahren sind sie marode und müssen …
Der Entwurf steht

Vollgas auf eisiger Piste

Reichling – Frostiges Motorsportspektakel unter Flutlicht: Am Freitag, 20. Januar, richtet der MSC Reichling wieder die Zugspitzmeisterschaft im …
Vollgas auf eisiger Piste

Ein Blick über den Tellerrand

Dießen – „Wenn ich an seinem Ufer steh weiß ich, ich liebe ihn, den Ammersee“ – mit einer Hymne auf Dießen und den Ammersee, gesungen und gespielt …
Ein Blick über den Tellerrand

Kommentare