Zügig und lautlos

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Auch Action brachte die „eRUDA“ am Wochenende nach Landsberg.

Landsberg – Bereits zum vierten Mal machte am Samstag Deutschlands größte Rallye mit Elektrofahrzeugen – die „eRuda“ – Halt in Landsberg. Die LENA-Fachgruppe 3, zuständig für Mobilität, machte zusammen mit dem Organisator, Werner Hillebrand-Hansen, die Elektromobilität im Landkreis Landsberg damit greifbarer. Dabei bewiesen rund 160 Elektrofahrzeuge vom Pedelec, über e-Scooter bis hin zu Elektroautos aller Klassen ihre Alltagstauglichkeit und Leistungsfähigkeit.

Dabei gab es zwei Rundfahrten: die klassische eRuda: „elektrisch Rund um den Ammersee“, die von Fürstenfeldbruck über Dießen, Herrsching wieder am Abend in Fürstenfeldbruck ankam. Und die eRuda-Challenge, deren Teilnehmer weiter nach Garmisch-Partenkirchen und über Andechs zurückfuhren. Die klassischen eRuda-Teilnehmer machten zuvor Station in Kaufering und bildeten auf den Wiesen vor dem Lech mit ihren Autos den von oben aus der Luft erkennbaren Schriftzug „eRuda“.

Um 10.30 Uhr rollten lautlos die ersten Autos auf den Haupt-, den Infanterieplatz und den Roßmarkt und konnten dort angeschaut werden. Die Fahrer, die zum Teil von weit her gereist waren, wie z.B. Kassel oder der Schweiz, waren sehr auskunftsfreudig. Teilweise mussten die Gefährte aufgeladen werden, aber inzwischen haben viele Typen schon sehr große Reichweiten, so dass es keinen Stau mehr an den Ladesäulen gab.

Allerdings hat Landsberg hier noch Optimierungsbedarf. Durch das schöne frühherbstliche Wetter waren sehr viele Besucher gekommen. Es gab jede Menge Angebote von Partnern, wie e-Motorrad-Fahren, e-Auto-Probefahren, eine eTrial-Vorführung und Ausstellungen zu Solaranlagen, eigener Stromerzeugung und -speicherung.

Bei den Probefahrten konnte man das lautlose und neue Fahrgefühl des unmittelbaren Startens und zügigen Beschleunigens kennenlernen. Für die kleinsten Besucher gab es elektrische Mini-Spielautos zum Selberfahren.

Mehrere begeisternde Darbietungen der Sambagruppe Outravez und die Moderation durch Andreas Duswald rundeten das Programm bis 16 Uhr ab.

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