Auftritt mit Knall

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Am Tag der offenen Tür führten die Floriansjünger auch vor, wie sie mithilfe einer Drehleiter Personen aus bis zu 30 Metern Höhe retten.

Landsberg – Die Feuerwehr öffnete wieder ihre Türen und die Landsberger kamen in Scharen: „Wir hatten an beiden Tagen sehr viele Leute hier“, zeigte sich Kommandant Karlheinz Novy nach dem langen Wochenende zufrieden. Sichtlich angetan waren auch die Besucher, da- runter viele junge Familien, die ein abwechslungsreiches Programm geboten bekamen.

Wer die Fettexplosion gesehen hat, die mehrfach im Hof des Feuerwehrhauses gezündet wurde, dürfte in der Küche künftig wohl besonnener zu Werke gehen und auch die explodierende Gaskartusche versetzte einigen Zuschauern sichtlich einen Schreck. 

Floriansjünger zeigen ihr Können

Geradezu beruhigend war dagegen am Schlauchturm anzusehen, wie die Floriansjünger aus Personen mithilfe der Drehleiter aus Höhen von bis zu 30 Metern retten – auch wenn das „Opfer“ anschließend erkennbar froh war, die luftige Reise auf der Trage hinter sich zu haben. Viel war für technikbegeisterte Väter geboten – etwa das Plasmaschneidegerät, mit dem bis zu drei Zentimeter dicker Stahl durchtrennt werden kann oder die Trainingsstrecke für den Atemschutz –, noch mehr war das Angebot aber auf die vielen Kinder ausgerichtet. Zielspritzen mit dem Feuerwehrschlauch, Fahrt im Mini-Feuerwehrauto, Kinderschminken und Hüpfburg; den Kleinen fehlte es an nichts, den Eltern dank des reichhaltigen gastronomischen Angebots allerdings auch nicht. 

Angesichts der offensichtlichen Menge, die an beiden Tagen bis 17 Uhr das Gelände an der Saarburgstraße sichtlich zufrieden verließ, dürfte schon jetzt feststehen, dass die Feuerwehr auch im kommenden Jahr die wochenlangen Vorbereitungen für den nächsten Tag der offenen Tür wieder auf sich nehmen wird.

Christoph Kruse

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