Im Einsatz für das Freibad

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Kümmern sich weiterhin um den Erhalt des Greifenberger Familienbades (von links): Markus Wasserle (Vorsitzender des Fördervereins), Christine Scheffer (Schriftführerin), Michael Luppert (Schatzmeister), Tobias Thalhammer (MdL) und Dr. Klaus Bühler (ehemaliger Bürgermeister aus Kaufering) .

Greifenberg – Wie die Bäder im Landkreis erhalten werden können – darüber macht sich der „Förderverein zum Erhalt und der Unterstützung der Bäder des Landkreises Landsberg Lech“ Gedanken. Insbesondere die Rettung des Greifenberger Warmfreibades hat sich der Verein auf die Fahnen geschrieben.

Bei der Jahreshauptversammlung im Greifenberger Rupert-Mayer-Haus blickten die Mitglieder auf die erfolgreichen Veranstaltungen der vergangenen Monate zurückgeblickt und diskutierten neue Ideen für den Erhalt des Greifenberger Familienbades.

amilienbades. Die Organisation zahlreicher Veranstaltungen haben die Vereinsmitglieder durchweg auf ehrenamtlicher Basis geleistet. Hier, wie auch bei der gesamten Verwaltung des Vereins, setzte Vorstand Markus Wasserle auf schlanke und flexible Strukturen. „Durch die vielen Veranstaltungen des Fördervereins konnten bis zum heutigen Tage 6000 Euro an Rücklagen angespart werden“, so der Schatzmeister Michael Luppert. Das Familienbad Greifenberg begleitet der Förderverein seit seinem Bestehen nun in der mittlerweile zweiten Saison.

Neue Anschaffungen

Durch die erwirtschafteten Rücklagen können wichtige Investitionen und neue Ideen angestoßen werden. So beschlossen die Vereinsmitglieder einstimmig, für rund 3000 Euro ein großflächiges Sonnensegel für das Kleinkinderbecken anzuschaffen. Zusätzlich soll der Beach-Volleyball-Platz im Greifenberger Bad  ertüchtigt werden.

Der ehemalige Kauferinger Bürgermeister Dr. Klaus Bühler lobte ausführlich die ehrenamtliche Arbeit des Fördervereins und des Vorsitzenden Markus Wasserle. Durch großen persönlichen Einsatz und ständige Präsenz verhinderte man bereits eine Schließung des Bades und der Betrieb konnte bis jetzt aufrechterhalten werden. In der Folge stellte Bühler den versammelten Vereinsmitgliedern detailliert seine Naturbad-Variante für das Greifenberger Bad vor. Bühler bezeichnete das Greifenberger Familienbad als unverzichtbare Alternative zum Ammersee. Kinder können im Familienbad bestens beaufsichtigt werden und so in einer sicheren Umgebung das Schwimmen erlernen.

Reinhard Klinke, Geschäftsführer des Hardy’s Fitness-Studios am Greifenberger Bad, ging offen auf den Förderverein zu und plauderte dabei auch ein wenig aus dem Nähkästchen. So will Klinke die Idee eines Naturbades des ehemaligen Kauferinger Bürgermeisters aufgreifen und in Kürze den Greifenberger Bürgern, sowie dem Gemeinderat, einen eigenen Vorschlag präsentieren. Auch Klinke sprach sich für den Erhalt des Familienbads aus und lobte die Arbeit des Fördervereins. Dieser Schritt auf den Förderverein zu, wurde von den anwesenden Vereinsmitgliedern sehr positiv registriert und begrüßt.

In einem Schreiben an Vorstand Markus Wasserle entschuldigte sich Dr. Thomas Goppel, Staatsminister a.D., dass er wegen eines anderen Termins nicht an der Jahreshauptversammlung teilnehmen konnte. Er lobte die Arbeit des Fördervereins und schrieb in seinem Brief wörtlich: „Dass Sie, dass wir für unsere Bäder am Ball bleiben, ist ein solides und gutes Unterfangen. Gerne bleibe ich für die Umsetzung entsprechender Ziele an Ihrer Seite.“

„Der Förderverein wird die interessanten Vorschläge von Dr. Bühler und Reinhard Klinke intensiv begleiten und weiterverfolgen“, erklärt Michael Luppert. Die Zukunft des Greifenberger Bades wird auf der Agenda des Landkreises weiterhin ein Topthema bleiben. Die Gemeinden sollten sich nun ebenfalls positiv zum Erhalt des Greifenberger Bades erklären. „Alle Mitglieder des Fördervereins werden in ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit nicht nachlassen und sich weiter für die langfristige Erhaltung des Greifenberger Familienbades einsetzen“, betont der Schatzmeister des Fördervereins. Als Ausblick für das laufende Jahr gab Schriftführerin Christine Scheffer unter anderem bekannt, dass im Juli bereits das  nächste Beachvolleyballturnier zugunsten des Familienbades geplant ist.

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