Fürs nächste Jahr sicher?

Die Zukunft der Grundschule im Geltendorfer Ortsteil Walleshausen steht nach wie vor auf der Kippe. Die Arbeitsgruppe aus Kommunalpolitikern, Schulverwaltung und Elternvertretern, die sich seit Wochen mit dem Thema beschäftigt, hat inzwischen ein neues Modell entwickelt, mit dem der Erhalt der Schule zumindest vorläufig gesichert wäre. Doch dazu müssen in jedem Fall auch die Eltern mitziehen, und zwar aus allen Ortsteilen der Gemeinde.

Zwei Kombiklassen für Walleshausen – aus den Jahrgangsstufen 1 und 2 sowie 3 und 4 – zudem eine Kombiklasse 1 und 2, eine reine 1. Klasse und eine reine 2. Klasse für Geltendorf – „das ist die letzte Möglichkeit, Walleshausen zu halten“, rechnet Elisabeth Raymann von Loefen, gemeindliche Schulreferentin und Vorsitzende der Arbeitsgruppe vor. Auf diese Weise wäre der Vorgabe Rechnung getragen, dass im kommenden Schuljahr für das gesamte Gemeindegebiet nur noch neun Grundschulklassen gebildet werden, während gleichzeitig ge-nügend Buben und Mädchen in Walleshausen unterrichtet würden, um dort den Schulbetrieb aufrecht zu erhalten. Wie die Eltern sich zu diesem Vorschlag stellen, wird derzeit ermittelt. In der kommenden Woche soll eine weitere Sitzung der Arbeitsgruppe stattfinden, die anschließend einen einvernehmlichen Vorschlag zum Erhalt Wal- leshausens an die Bezirksregierung weiterleiten will. Somit wäre der Fortbestand der Schule zumindest für ein Jahr gesichert. Für die Folgejahre wird mit einer leichten Erholung der Kinderzahlen gerechnet.

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