Geburtstagsfeier mit hunderten von Besuchern – Großes Lob für SOS-Beratungsstellen zum 30-jährigen Bestehen

Großes Lob erhielten die SOS-Beratungsstellen in Landsberg an ihrem runden Geburtstag: Sämtliche Redner beim Festakt am Vormittag hoben die fachliche Kompetenz und das hohe Engagement der Mitarbeiter hervor. Am Nachmittag dann waren mehrere hundert Besucher beim Tag der offenen Tür zum 30-jährigen Bestehen der Frühförderstelle und der Erziehungsberatungsstelle begeistert von dem großen Programm, das für sie vorbereitet worden war

. In den beiden SOS-Beratungsstellen wird „fachlich und qualitativ auf höchstem Niveau verantwortungsvoll gearbeitet“, betonte Landrat Walter Eichner in seinem Grußwort. Er würdigte zudem die stets „sehr gute Zusammenarbeit“ mit den Ämtern des Landkreises. Auch der Austausch mit der Stadt Landsberg sei „sehr kooperativ“, betonte 2. Bürgermeisterin Sigrid Knollmüller. Sie zeigte sich überwältigt von „der Fülle der Aufgaben und der Menge der geleisteten Hilfe“. Reinold Bauer, Geschäftsführer des SOS-Kinderdorfvereins lobte ebenfalls die „hohe Fachlichkeit und den persönlichen Einsatz“ der Mitarbeiter. Er freute sich, dass die Beratungsstellen großes Vertrauen in Stadt und Gemeinden des Landkreises genießen. So wertete Erich Schöpflin, Leiter des SOS-Kinderdorf in Dießen, die große Zahl der Gäste im Sportzentrum auch als Ausdruck der Wertschätzung. Die 30-jährige Geschichte der beiden Beratungsstellen ließen die Bereichsleiterinnen Ilse Zimmermann und Dr. Susanne Dillitzer im Dialog Revue passieren. Sie zeigten die Herausforderungen auf, die in den vergangenen Jahren zu meistern waren und gaben einen Ausblick auf künftige Schwerpunkte in der Beratung. Außerdem bedankten sie sich bei ihren Unterstützern und Kooperationspartnern. Abgeschlossen wurde der Vormittag durch den Festvortrag von Professor Dr. Klaus Schneewind, „Kinder und Jugendliche unter Druck“. Er zeigte anhand zahlreicher Studien auf, dass für Kinder nicht nur die Schule ein Stressfaktor sein kann, sondern sich auch der Stress, den Eltern in Beruf und/oder Partnerschaft haben, auf sie auswirkt. Wichtig sei es, Kindern Strategien zur Stressbewältigung an die Hand zu geben und Elternkompetenzen zu stärken, so Schneewind. Am Nachmittag dann strömten hunderte von kleinen und großen Besuchern in die Spöttinger Straße. Sie waren begeistert von der Hausrallye, zu der unter anderem ein Bobbycar-Parcour, Fische angeln und Dosen werfen gehörten, vom Styling, Kinderschminken, Fingerskating und dem Einblick in die Frühförderung. Zwischen Fotos in verrückter Aufmachung, Kasperletheater, Märchenspielen, Mini-Theater und Tanz stärkten sie sich bei Kaffee und Kuchen, bevor rund 70 Luftballons mit Antwortkarten in den Himmel stiegen. Letzter Höhepunkt des Tages war die Preisverleihung des Wettbewerbs „Kinder und Jugendliche in die Mitte“, die stellvertretende Landrätin Ruth Sobotta vornahm. Sie zeigte sich „sehr beeindruckt“ von den über 300 Werken, die im Gebäude der Beratungsstellen sowie im kleinen Festzelt zu sehen waren. Auch Organisatorin Elke Huber betonte: „Eure Werke haben uns im Herzen berührt und sehr nachdenklich gestimmt“. Während am Vormittag die Kinderband „Karacho“ die musikalische Umrahmung übernommen hatte, sang bei der Preisverleihung der Jugendchor „Vivace“.

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