"Große Sachen wagen"? – Gemeinderat Geltendorf berät, wie Konjunkturpaket II eingesetzt wird

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ULRIKE OSMAN, Geltendorf – Eine neue Mehrzweckhalle und zwei neue Feuerwehrhäuser, energetische Gebäudesanierungen und ein Kindergartenanbau – die Liste der Ideen, die Gemeinde mit Hilfe des Konjunkturpakets II umsetzen könnte, ist lang. Der Gemeinderat will nun im Bau- ausschuss eine Prioritätenliste aufstellen, um startklar zu sein, wenn es in wenigen Monaten an die Verteilung der Finanzmittel geht. Geltendorfs zweiter Bürgermeister Thomas Hellmann (SPD), der in Vertretung des erkrankten Wilhelm Lehmann (CSU) die jüngste Sitzung leitete, gab einen Überblick über den zeitlichen Ablauf: Bis Ende April soll das Gesetzgebungsverfahren schließlich abgeschlossen sein. Bis Ende Mai können Anträge gestellt werden, die dann bis Ende Juni bearbeitet werden. Bereits in der zweiten Jahreshälfte muss die Umsetzung der geförderten Maßnahmen anlaufen. Großteil sind Bundesmittel Wie Hellmann sagte, werde die Förderung zu 75 Prozent aus Bundesmitteln finanziert. Die restlichen 25 Prozent teilen sich der Freistaat und die jeweilige Kommune. Die energetische Sanierung des Geltendorfer Schulgebäudes und der Turnhalle kann als bereits beschlossene Maßnahme in diesem Wege nicht mehr gefördert werden, wohl aber eine ganze Reihe anderer Projekte. Roman Hoiß (CSU) schlug vor, die Realisierung neuer Feuerwehrhäuser in Geltendorf und Hausen anzugehen, ebenso wie die bereits lang gewünschte Mehrzweckhalle in der Nachbarschaft des Bürgerhauses. "Wir sollten uns primär an große Sachen wagen", forderte Hoiß. Hans-Walter Rose (SPD) regte die energetische Sanierung des Schulgebäudes und der Paartalhalle in Walleshausen an, Elisabeth Raymann von Loefen (CSU) einen Anbau an den katholischen Kindergarten in Geltendorf. Was ist sanierungsbedürftig? Christian Engelstädter (CSU) schlug vor, eine Liste aller gemeindlichen Gebäude mit ihrem eventuellen Sanierungsbedarf und nach Eignung zum Beispiel für Solaranlagen aufzustellen. Dies soll nun im Bauauschuss geschehen, bevor wiederum der Gemeinderat entscheidet, was tatsächlich beantragt werden soll.

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