Feste feiern wie sie fallen

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Legten bei der Grundsteinlegung für das Heilig-Geist-Spital selbst Hand an: Geschäftsführerin der CAB Augsburg Brigitta Hofmann, Bereichsleiterin Finanzen Gertrud Egger, Oberbürgermeister Mathias Neuner und Architekt Michael Speer (v. links).

Landsberg – „Gutes Gelingen“, „Gesundheit, Kraft und allzeit gute Laune“ sowie „Zufriedenheit bei Bewohnern und Mitarbeitern“ – das waren nur einige der Wünsche, die die Gäste der Grundsteinlegung für das Heilig-Geist-Spital am vergangenen Freitag aufgeschrieben haben. Diese Wünsche wird sobald aber niemand mehr zu Gesicht bekommen. Denn sie wurden in eine Zeitkapsel verpackt und anschließend in der Bodenplatte des zukünftigen Spitals eingelassen.

Mit der Grundsteinlegung für das Gebäude könne man nun den nächsten Schritt für das neue Haus feiern, so Geschäftsführerin der CAB Caritas Augsburg Brigitta Hofmann. Vor fast genau einem Jahr fiel mit dem Spatenstich der Startschuss für das „Caritas-Seniorenzentrum Heilig-Geist-Spital“ im ehemaligen Jesuitengarten. Nach umfangreichen archäologischen Ausgrabungen konnte im September dann mit dem Neubau begonnen werden. 

„Jetzt sieht man endlich was“, so die CAB-Geschäftsführerin weiter. Mittlerweile werden an dem Gebäude in der Kommerzienrat- Winklhofer-Straße nämlich die ersten Wände eingeschalt und betoniert. Geplant ist, dass in dem Gebäude 117 Senioren auf drei Etagen in kleinen Wohneinheiten untergebracht werden können. Für Oberbürgermeister Mathias Neuner ist die Grundsteinlegung auch ein „Meilenstein“ in der 666 Jahre dauernden Geschichte des Heilig-Geist-Spitals: „Der Grundgedanke, Menschen zu helfen, wird weitergetragen“, so das Stadtoberhaupt. 

Gemeinsam mit Brigitta Hofmann packte Neuner dann auch die Zeitkapsel mit Informationen über die Stadt, der Urkunde zur Grundsteinlegung sowie dem aktuellen Wetterbericht und Euro-Münzen und -Scheinen. Auch die Kärtchen mit den Wünschen der Gäste wurden von den beiden in die Schatulle gepackt. Anschließend schritten Brigitta Hofmann, Mathias Neuner sowie die Bereichsleiterin Finanzen beim Caritasverband für die Diözese Augsburg Gertrud Egger und Architekt Michael Speer zur Tat: In eine Öffnung in der Bodenplatte versenkten sie die Zeitkapsel und hämmerten den Deckel fest. 

Gründe zum Feiern sieht Oberbürgermeister Mathias Neuner auf dem Gelände des ehemaligen Jesuitengartens noch einige auf sich zukommen. Als nächstes wartet wohl das Richtfest. Architekt Michael Speer, der die Baugenehmigung und den Entwurf für die Zeitkapsel mitgebracht hatte, freut sich hingegen schon auf ein weiteres Fest: Den Einzug der zukünftigen 117 Bewohner. Die neue Einrichtung wird am Ende wohl bei Gesamtkosten von rund 13,3 Millionen Euro liegen.

Astrid Erhard

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