Gute Zahlen und neue Pläne

„Die Frühlingslaune macht sich breit!“ So positiv klingt der Bericht der Arbeitsagentur Weilheim für den April angesichts gesunkener Arbeitslosenzahlen. Mit einer Quote von 3,8 Prozent vermeldet auch der Landkreis Landsberg einen Rückgang bei den Arbeitslosen – gegenüber März sind das 0,5 Prozent weniger.

„Witterungsbedingte Einschnitte gehen zurück und auch die Konjunktur zieht langsam an“, weiß Ferdinand Pilzweger, von der Geschäftsführung der Weilheimer Agentur. Besonders die Zahl der Jugendlichen unter 20 Jahren ohne Arbeit nahm ab (von 58 auf 36). Ihr Anteil liegt nur noch bei 1,7 Prozent. Auch der Stellenmarkt präsentiert sich gut – es wurden 440 Stellen, 43 mehr als im März, registriert. Nicht um die Arbeitsmarktzahlen, sondern um ein neues Konzept zur Integration von Lanzeitarbeitslosen und die Gewährung von Arbeitslosengeld II ging es jetzt im Senioren- und Sozialpolitischen Ausschuss. Das ist nötig, weil das Bundesverfassungsgericht die Jobcenter oder Argen für verfassungswidrig erklärt hatte. Der Leiter des Jobcenter Landsberg Hans Nebauer informierte im Landratsamt über den „Fahrplan“ für die gemeinsame Einrichtung von Bundesagentur und Kommune. Landrat Eichner lehnte dabei, eine „Optionsgemeinde“ ab. Bei diesem Modell sind Kommunen allein für die Bezieher von ALG II zuständig.

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