Ein hart erkämpfter Punkt – Handballer vom TSV Landsberg schlagen HSG Kirchheim/Anzing

Mit einem gerechten Unentschieden ist das Spiel zwischen den Handballern vom TSV Landsberg und von der HSG Kirchheim/Anzing ausgegangen. Nach einem schwachen Start schafften es die Landsberger im zweiten Spielabschnitt aufzuholen, sodass es spannend wurde. Das Match in Landsberg endete ausgeglichen mit 30:30.

Gegen den individuell sehr starken Mitaufsteiger in die Landesliga- Süd wollten die Landsberger Handballer aus einer starken Abwehr heraus zum Erfolg kommen. Doch dieses Vorhaben misslang zunächst. Die schnellen und beweglichen Gäste fanden von Beginn an immer wieder eine Lücke in der Landsberger Abwehr und nutzten diese zu einfachen Toren. Da von den Angriffen der Gastgeber wenig Druck ausging lagen sie schnell mit vier Toren zurück (0:4 in der 5. Minute). Der TSV fing sich dann zwar langsam und holte auch auf, aber immer wenn der Ausgleich nahte, wie zum Beispiel beim 5:6 in der 14. Minute, gelangen die wichtigen Treffer nicht und die Gegner setzen sich dagegen erfolgreich durch. Es fehlte in dieser Phase in der Abwehrarbeit etwas die Entschlossenheit und den Angriffen die Effizienz. Klare Chancen wurden nicht verwertet, die Aktionen wirkten oft etwas hektisch. Hinzu kam, dass die offensive Abwehr der Gäste den Landsbergern nicht behagte. Aber auch bei der HSG Kirchheim/Anzing wirkten die Angriffe insgesamt oft etwas konfus. Eine klare Spielanlage war selten zu erkennen, was aber mit Schnelligkeit und individueller Durchsetzungsfähigkeit wettgemacht wurde. Und im Abschluss zeigten die Gäste sich gnadenlos, kaum eine der sich bietenden Chancen wurde in dieser Phase ausgelassen. So ging es munter hin und her, der TSV blieb dran, konnte jedoch nicht gleich ziehen. Als dann nur noch vier Landsberger auf dem Feld standen gelang zwar noch ein Treffer, aber mit schnellen Toren bauten die Gäste den Vorsprung aus und führten zur Pause mit 13:18. Offensichtlich fand der Landsberger Trainer Hubert Müller in der Kabine die richtigen Worte, denn im zweiten Spielabschnitt besannen sich die Gastgeber auf ihre kämpferischen Qualitäten und arbeiteten in der Abwehr nun konsequent. Bis zur 39. Minute hatten sie sich auf ein Tor herangearbeitet (19:20). Es reichte zwar wieder nicht zum Ausgleich, aber so einfach konnten die Gäste nun ihre Treffern nicht mehr erzielen. Die Landsberger Abwehr stand kompakt und im Angriff wurde variantenreicher gespielt. Schöne Tore waren der Lohn. In der 47. Minute gelang sogar der Führungstreffer, aber man versäumte es diesen auszubauen. Mit hoher Moral und vollem Einsatz ließen sich die Gastgeber aber auch nicht von einem neuerlichen Rückstand bremsen, sie kämpften sich immer wieder heran. In den Schlussminuten gab es nun Kampf pur auf beiden Seiten zu sehen. Kirchheim/Anzing legte zweimal vor und Landsberg glich immer wieder aus. So blieb es bei einem gerechten Unentschieden. Das sah auch Trainer Müller so: „Das ist sicher ein verdienter Punkt für uns. In der ersten Hälfte waren wir in der Abwehr einfach nicht aggressiv genug, 18 Gegentore ist einfach ein bisschen viel. In der zweiten Hälfte hat sich das Team deutlich gesteigert und auch die Wurfausbeute wurde besser. Wir haben gezeigt, dass die Moral intakt ist und es an Einsatz nicht fehlt. Man darf auch nicht übersehen, dass unsere Gegner zuletzt Spitzenmannschaften klar geschlagen haben.“ Nach der Faschingspause geht es nach Regensburg, wo ein Sieg eigentlich drin sein müsste.

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