Die Kante ist für Busse zu hoch

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Die Bordsteinkante an der Bushaltestelle West auf dem Hauptplatz ist zu hoch und muss nachgearbeitet werden.

Landsberg – Die Stufe an der neuen Bushaltestelle am Hauptplatz muss umgebaut werden. Das teilt die Presseabteilung der Stadt auf Nachfrage des KREISBOTEN mit. Der Grund: Die Steine wurden zu hoch gesetzt, die Busse könnten beschädigt werden.

Auch wenige Zentimeter können offenbar zu viel sein: 18 Zentimeter sei die geplante Höhe der Kante gewesen, so Pressesprecher Andreas Létang in seiner Antwort – inklusive Mulde. Irrtümlich setzte das Planungsbüro dann aber 18 Zentimeter um und die Regenmulde kam noch dazu. Bei der Haltestelle im Osten sei der Lapsus noch nicht aufgefallen. Wegen der Fahrbahnwölbung nach außen erreichen die Busse die Kante mit ihren Türen gar nicht.

Anders bei der großen Haltestelle im Westen: Wenn hier mehrere Fahrgäste einsteigen oder die Busse geneigt werden, können die Busse auf der Kante aufsitzen, teilt die Verwaltung die Erfahrungen mit. Die Fahrer lösen das Problem bisher pragmatisch und bleiben weiter vom Fahrbahnrand entfernt stehen. Die Differenz der Höhe sei „recht gering“, führe aber „doch zu Problemen, die behoben werden müssen.“

Busunternehmer, das Planungsbüro und Tiefbauamts-Leiter Hans Huttenloher trafen sich in der vergangenen Woche vor Ort und erläuterten die Lage. Man habe zwei Lösungsansätze erarbeitet, einer davon werde möglichst zeitnah umgesetzt, heißt es in der umfangreichen Stellungnah­me der Stadtverwaltung – welche Maßnahmen das sind, wird darin allerdings nicht mitgeteilt. Nur soviel: Kosten für die Stadt entstehen durch die Nacharbeiten nicht.

Christoph Kruse

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