Haushoch verloren

Zwei Tore waren Christian Geuß (rechts) zu verdanken, aber die Riverkings mussten sich dennoch mit 10:5 geschlagen geben. Foto: Krivec

Gar nicht mal so schlecht stand es bis zur 52. Minute für den HCL. Die Riverkings waren bis dahin mit 5:5 gleich auf mit dem Kontrahenten ESC Geretsried. Viele Flüchtigkeitsfehler und ein immer noch angeschlagener Kader führten jedoch zu einer 10:5-Niederlage.

Zu Beginn hielt die Defensive des HCL gut stand gegen die Tabellenelften, die Riverrats aus Geretsried. Alexander Endres schoss in der 13. Minute schon den Führungstreffer. Doch die Gastgeber hielten schnell entgegen und gingen nach einem Tor in der 17. und in der 19. Minute in Führung. Im zweiten Drittel hatte der HCL zunächst gute Chancen und drängte offensiv auf einen Ausgleich. Doch die gegnerische Mannschaft spielte sehr abgeklärt und so waren die Riverkings, die erneut mit der letzten Reserve antreten mussten, auf einmal mit 4:1 im Rückstand. In der 33. und 34. Minute verkürzten endlich Peter Klemm und Christian Augst auf 4:3. Der Jubel allerdings hielt nicht lange an, denn die Geretsrieder erzielten nur Sekunden später das 5:3. Die Riverkings versuchten trotz des erneuten Rückstandes optimistisch in das letzte Drittel zu gehen. In den ersten Minuten taten sich einige Gelegenheiten auf, doch erst in der 46. Minute gelang Christian Geuß in einer schnellen Kombination mit Ville Dollhofer und Christian Augst das 5:4. Nur drei Minuten später triumphierte Geuß erneut, denn er schaffte den lang ersehnten 5:5-Ausgleich. Allerdings ließen nun die Kräfte der Riverkings nach. Zwar boten sich einige gute Chancen, die jedoch ungenutzt blieben und der ESC Geretsried nutzte geschickt die geringe Mannstärke des angeschlagenen HCL-Kaders aus. Viele Flüchtigkeitsfehler der Riverkings führten in der 53. Minute zum 6:5 für die Riverrats. In der 55. Minute erzielten die Gegner den 7:5-Treffer. Kurz kam für die Riverkings noch Hoffnung auf, denn nach dem 8:5 gab es eine Strafzeit für die Gastgeber. HCL-Trainer Topi Dollhofer setzte dann alles auf eine Karte und nahm Torhüter Michael Falkenberger – wie auch schon am vergangenen Wochenende gegen Holzkirchen – zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis. Doch der Plan ging nicht auf und der ESC schoss den Puk in der 59. Minute noch zwei Mal in das leere Tor der Landsberger. Eine bittere Niederlage für die Riverkings, die zwar noch als Tabellenvierter, doch mit 10:5 als Verlierer nach Hause fahren mussten.

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