Neue Hoffnung:

Rettungsanker für den "Gaudiwurm"

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Sie haben’s wohl schon vernommen: Die vielen Smileys scheinen davon zu zeugen, dass die Tradition des Landsberger „Gaudiwurms“ nun doch weitergeführt werden kann.

Landsberg – Und er soll sich doch am Lumpigen Donnerstag durch Landsberg schlängeln, der „Gaudiwurm“. Nur eine Woche nach der für viele enttäuschenden Abkehr der Schulleiter von dem bunten Faschingstreiben keimt neue Hoffnung: ein noch zu gründender Faschingsverein soll in die Bresche springen.

Bei einem Koordinierungsgespräch seien Gastronomen sowie Vertreter der Stadt und der Beruflichen Schulen (FOS/BOS) übereingekommen, dass der Umzug am Lumpigen Donnerstag eine feste Institution sei, die es zu erhalten gelte, so Stadtpressesprecher Andreas Létang. Das Faschingstreiben in der Lechstadt ist weit über die Landkreisgrenzen hinaus bekannt, daher wolle man jetzt „die vorhandenen Möglichkeiten nutzen und etwas Neues schaffen“.

So könne man sich sehr gut vorstellen, den Umzug für alle Gruppen zu öffnen – bisher war er nur für die weiterführenden Schulen. Selbst gestaltete Mottowagen, Musikkapelle, Tanzgarde und lustige Kostüme – das und noch mehr seien willkommen.

Die Organisation, darüber waren sich die Gesprächsteilnehmer einig, sollte man in die Hände eines Faschingsvereins legen. Dessen Gründung geht möglicherweise am Donnerstag, 5. Dezember, über die Bühne. Alle an der Fortführung der Landsberger Faschingstradition interessierten „Narren“ sind in den Vortragssaal des Sportzentrums geladen. Ideen vortragen, über die Umsetzung mitdiskutieren, den Fasching aktiv unterstützen und den Verein gründen – all das wird ab 19 Uhr möglich sein.

Übrigens: Wer sich am Faschingsumzug 2014 (27. Februar) beteiligen möchte, kann sich bereits jetzt anmelden: Telefon 08191/128-535.

Toni Schwaiger

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