HSB-Zuversicht – Manager Flessner: "Platz 3 bis 5 ist möglich"

Selbst beschenkt vor den Weihnachtsfeiertagen und dem Jahreswechsel haben sich die Heimerer Schulen Basket Landsberg. Sie gewannen nicht nur ihr drittes Spiel in Folge, sondern haben sich damit gegen die direkte Konkurrenz um die Plätze – gegen die Oettinger Rockets Gotha – behauptet. Vor allem war es ein gutes Spiel. Die HSB hat sich das 97:72 in Gotha erarbeitet, hat routiniert gespielt, so dass die Zuschauer und mit ihnen HSB-Manager Jürgen Flessner eine lockere und entspannte Mannschaft siegen sahen.

Die Basis legte das Team aus Landsberg bereits im ersten Viertel (25:14). Es wurden konsequent Chancen herausgespielt und nie überhastet agiert. Selbst als die Gothaer gegen Ende der ersten Hälfte bis auf drei Punkte herankamen, behielten die Mannen um Coach Alexander Kharchenkov die Übersicht. Außerdem hatte auch Jason Boucher einen ausgesprochen guten Tag erwischt und stand am Ende mit 31 Punkten zu Buche. „Es war wichtig, das Spiel zu gewinnen“, konstatierte HSB-Manager Flessner. Denn jetzt steht die Mannschaft vor ihrem letzten Spiel in der Hinrunde erst einmal im sicheren Mittelfeld. Und gegen Dresden müsste am Samstag – nach KREISBOTEN Redaktionsschluss – in eigener Halle auch ein Sieg drin gewesen sein. Sehr hoffnungsvoll blicken darum sowohl Mannschaft mit Kapitän Michael Teichner wie auch der Manager ins neue Jahr. Am Ende, so stimmen beide überein, sollte ein Tabellenplatz zwischen drei und fünf möglich sein. Denn „jetzt läuft’s“. Die nicht ganz optimale Vorbereitung und der spät entstandene feste Kader sind vergessen. Vor allem auch, weil Neuzugang Fabian Kirchhoff (26) sich perfekt in das Team eingepasst und die Chemie nicht verändert habe. Der Landshuter spielte auch am Samstag vor Weihnachten schon mit, krankheitsbedingt nur einige Minuten. Dennoch war absehbar, dass er vor allem als schneller Mann auf den Flügeln einsetzbar ist. Obwohl es natürlich kaum noch Chancen gibt auf einen Aufstiegsplatz, ist man sehr optimistisch. „Denn auch Würzburg ist schlagbar“, meint Kapitän Teichner. Die Rückrunde soll in jedem Fall die gute Entwicklung der Mannschaft beweisen. Vor allem will man sich im oberen Tabellenfeld einnisten, schon weil noch nicht ganz klar ist, wie die Ligen in Zukunft rekrutiert werden. Da will man schon auf der sicheren Seite sein. Die Topscorer der HSB gegen Gotha: Boucher (31), Apelt (15), Thornton (15), Pejchar (14), Teichner (11).

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