Positiver Eindruck

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Der alte und der neue Chefarzt der Inneren Abteilung des Klinikums Landsberg: Dr. Rainer Füllner und Dr. Ingo Mecklenburg mit Klinikvorstand Peter Rahn und Landrat Thomas Eichinger (von links).

Landsberg – Die Internistische Abteilung des Klinikums Landsberg bekommt einen neuen Chefarzt. Dr. Ingo Mecklenburg wird zum 1. Juli die Nachfolge von Dr. Rainer Füllner antreten, der nach 19 Jahren in dieser Position in den Ruhestand geht. 

Mecklenburg ist Internist mit Schwerpunkt Gastroenterologie. Der 42-Jährige freut sich auf seine neue Aufgabe in Landsberg – nicht nur, weil er hier eine in seinen Augen „sehr renommierte internistische Abteilung“ übernimmt, sondern auch, weil er Oberbayern und die Berge liebt. „Ich fühle mich hier besonders zu Hause.“

Seine eigentliche Heimat ist allerdings in Düsseldorf. An der dortigen Universität sowie in München, den USA und Israel absolvierte Mecklenburg sein Medizinstudium, zum Facharzt ließ er sich an den Unikliniken in Ulm, München und Augsburg ausbilden. Sein besonderer Schwerpunkt liegt in der Endoskopie und Sonographie des Magen-Darm-Traktes, der Behandlung chronisch-entzündlicher Darmerkrankungen und der Intensivmedizin. Zuletzt arbeitete der Düsseldorfer in der medizinischen Forsc

hung am Universitätsspital in Basel, doch es zog ihn zurück zur Arbeit mit Patienten. „Ich bin leidenschaftlicher Mediziner.“ In einem viermonatigen Auswahlverfahren setzte sich der 42-Jährige gegen vier Konkurrenten durch, die neben ihm aus einem großen Bewerberkreis in die engere Wahl gekommen waren. Das Votum zugunsten Mecklenburgs sei im Verwaltungsrat einstimmig ausgefallen, berichtete Klinikumsvorstand Peter Rahn beim offiziellen Pressetermin. Man sei froh, dass man einen Allrounder für die Nach- folge Füllners habe gewinnen können. „Wir wollen weiterhin Grundversorgung und Spezialisierung beibehalten.“ Füllners Schwerpunkt, die Kardiologie, werde künftig durch Dr. Patrick Ploteny vertreten. 

Landrat Thomas Eichinger äußerte sich ebenfalls erfreut über die Berufung Mecklenburgs. „Wir haben jemanden gefunden, der nach der Ära Füllner die Arbeit auf diesem Niveau fortsetzt.“ Von seiner künftigen Wirkungsstätte hat der Neue bereits einen positiven Eindruck gewonnen. „Am Klinikum herrscht ein sehr gutes Arbeitsklima.“ Nun muss er nur noch seinen Hausstand an den Lech verlegen, was in den nächsten Wochen geschehen soll. Um Mecklenburg die Orientierung in der neuen Heimat zu erleichtern, hatte Thomas Eichinger ihm als Einstandsgeschenk das aktuelle Kreisheimatbuch mitgebracht.

Ulrike Osman

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