Irre Faschingsgaudi in Apfeldorf

Kanapees marsch!

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Holte den zweiten Platz: Das Team "Cool Runnings".

Apfeldorf – In eine Kanapee-Rennstrecke verwandelte sich der Apfeldorfer Hornberg: Ideenreich hergerichtete Sofas rollten am Faschingssamstag die Staatstraße hinab. Bei dem „Rennen“ kam es aber nicht darauf an, wer am schnellsten den Berg hinunter raste – sondern vielmehr darauf, wer mit dem originellsten Gefährt anrückte.

Insgesamt 13 Teams gingen an den Start – und die bewiesen bei der Gestaltung ihrer Sofas reichlich Kreativität: Es waren viele aufwändig gestaltete Wagen dabei, die oft gar nicht mehr als Kanapees wiederzuerkennen waren. Ein qualmendes Höllengefährt mit roten Teufeln im Bayern-Dress fuhr ebenso mit wie ein furchterregender Wolf mit seinen sieben Geißlein. Geister, Lech-Piraten, ein Backhäusl mit Schwarzbrennerei und ein Konfetti-Bomber bewegten sich den Berg hinab. 

Über den ersten Preis durfte sich Ulrike Walser freuen, die in ihrem römischen Streitwagen „Pfährt“ unterwegs war: Durch eine ausgeklügelte Mechanik bewegten sich die Beine des Pferdes, so dass es aussah, als ob ein lebendiges Pferd den Berg hinunter traben würde – was die recht zahlreich erschienenen Zuschauer sehr amüsant fanden. 

Den zweiten Platz machte das Team „Cool Runnings“, dessen flottes Gefährt ganz in Jamaica-Farben gehalten war und gelben Rauch ausspuckte. Mit einem schmucken weißen Schwan beeindruckte die Gruppe „Fuchsbau Kinsau“ und wurde dafür mit dem dritten Preis belohnt. 

Auch das Baugebiet im Esele wurde bei dem Rennen auf die Schippe genommen – mit einem Haus, das einen Bauplatz suchte. Ein bunter Clownwagen namens „Isi Raider“ war ebenso unterwegs die „SVA Lausbaub'n“. Die Fahrt überstanden alle Teilnehmer unbeschadet – auch die „rote Hölle“, die einmal vom Kurs abkam und neben der Fahrbahn in einem Busch landete. 

Wie lange die Wagen für die Fahrt bergabwärts brauchten, spielte keine Rolle. Die Zeit wurde erst danach gestoppt: Denn am Lagerhaus angekommen, mussten die Teilnehmer ihr Kanapee wieder ein Stück bergaufwärts schieben – und diese Zeit floss dann mit in die Endbewertung mit ein. Die Faschingsgaudi wurde von den Apfeldorfer Fußballern veranstaltet. Nach dem Rennen ging es zum bunten Faschingstreiben in die Mehrzweckhalle. 

mas

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