Da kann gebaggert werden

Der neue öffentliche Beachvolleyball-Platz auf dem Außengelände des ehemaligen AKE-Kindergartens in der Lechstraße steht seit vergangener Woche zur Verfügung. In zweimonatiger Bauzeit stellten Bauhofmitarbeiter den 24 mal 14 Meter großen Platz fertig, nachdem das Areal begradigt und von diversen Kindergarten-Einbauten befreit worden war. Die Kosten beziffert die Stadt auf insgesamt 17000 Euro.

Auch in Landsberg am Lech sehnen zahllose Volleyball-Fans den Sommer zurück, um im Sand nach Herzenslust zu baggern, zu pritschen und zu schmettern. Sobald es die Witterung zulässt, steht dem Beachvolleyball-Vergnügen in rund 250 Tonnen extrafeinem Quarzsand aus Pleinfeld (Frankenland) nichts mehr im Wege. „Der neue Platz ist nach den offiziellen Maßen für Beachvolleyball-Plätze errichtet und daher auch für nationale Turniere bestens geeignet“, so Pressesprecherin Sabine Jochner-Wallner. Und Alfons Tschech vom städtischen Tiefbaureferat weist darauf hin, dass die Netzaufhängung noch für kurze Zeit provisorisch ist und nachgibt, sollten sich mehrere Personen gleichzeitig an das Netz „hängen“. Noch ein Tipp seitens der Stadt: Wer spielen will, sollte das so oft wie möglich tun. Denn bei dem Beachvolleyball-Platz handelt es sich um ein Provisorium, das nur so lange zur Verfügung steht, bis die vom Stadtrat bereits beschlossene Erweiterung der Tiefgarage Lechstraße gebaut werden wird. Fertiggestellt hat das Bauhofteam auch den Wasserspielplatz in der Hopfengartenstraße. Früher hatte die Schwenkelpumpe nur Grundwasser gefördert – ein System, das sehr störungsanfällig gewesen sei. Nachdem das Tiefbauamt eine Wasserleitung zum Spielplatz verlegen ließ, läuft nun Trinkwasser aus dem Hahn. Baukosten: rund 4000 Euro.

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