HSB mit Kantersieg beim Schlusslicht

Die Heimerer Schulen Basket Landsberg haben ihre Pflichtaufgabe im letzten Auswärtsspiel der Saison mit Bravour gemeistert: das Schlusslicht der Regionalliga Südost, Srbija München, wurde mit 115:70 abgefertigt. Nun heißt es im letzten Saisonspiel gegen Telemotive München am kommenden Samstag den zurückeroberten 4. Tabellenplatz sichern.

Einen schwächeren Gegner darf man nicht unterschätzen, heißt es. Als die HSB-Spieler, ihr Trainer Sascha Kharchenkov und die rund 20 mitgereisten Landsberger Fans das Aufgebot von Srbija München sahen, galt dieser Ratschlag aber nicht mehr: eine nur sechsköpfige Truppe stand den Landsbergern gegenüber. Und tatsächlich hatte der Liganeuling aus München, der umgehend wieder in die 2. Regionalliga absteigen muss, zu keinem Zeitpunkt des Spiels etwas entgegenzusetzen. „Es ist ja bemerkenswert, dass sie die Saison zu Ende gespielt haben, aber – das ist nicht böse gemeint – die gehören mindestens eine Liga runter“, so Landsbergs Teammanager Jürgen Fleßner. Ohne Fabian Kirchhoff (Urlaub) und Ralf Erhart (Studium) spielte die HSB die Münchner in Grund und Boden – bei angezogener Handbremse. „Das wäre für Srbija ja ein Debakel geworden, wenn die Jungs richtig gespielt hätten“, beschreibt Fleßner die Partie. Stattdessen gaben die HSB-Akteure Pass-Stafetten zum besten, um ihre jungen Nachwuchsakteure punkten zu lassen. Mit Erfolg: alle Landsberger spielten nicht nur mindestens 14 Minuten, sondern punkteten auch. Zwar waren es wie immer Jason Boucher (45 Punkte, sieben von 13 Dreiern) und Jeremiah Lawrence (22 Punkte, dreo geblockte Würfe), die die meisten Zähler für ihr Team beisteuerten, doch an diesem Tag tankten alle Spieler Selbstvertrauen: Florian Pejchar (16 Punkte) und Lukas Klocker (zehn) überzeugten ebenfalls durch ihre Treffsicherheit von Außen und auch die Youngster Florian Fisch (zwei), Phillip Gatza (sechs) und Lorenz Schwinghammer (vier) spielten ordentlich mit und trugen zum 115:70-Erfolg bei – in einer Partie, die laut Fleßner lediglich ein „besseres Trainingsspiel“ war. Zwar haben die Landsberger Selbstvertrauen nach zwei Niederlagen in Folge dringend nötig gehabt, doch nun müssen sie wieder mindestens zwei Gänge höher schalten. Denn am kommenden Samstag, um 18 Uhr, kommt zum Saisonabschluss noch einmal eine schwierige Aufgabe auf sie zu: ProB-Absteiger Telemotive München Basket. Die Landeshauptstädter rangieren zwar nur auf dem zehnten Tabellenplatz, doch wie gefährlich die Mannschaft von Ex-Landsberger Nino Ekambi sein kann, zeigte das Hinspiel. Damals verlor die HSB im letzten Spiel vor Weihnachten deutlich mit 114:91. Landsberg hat also noch eine Rechnung offen und will außerdem den vierten Tabellenplatz sichern. Außerdem steht das übliche Rahmenprogramm für den Saisonabschluss auf dem Programm. Die Mannschaft wird verabschiedet, dann von der Vorstandschaft zum Essen eingeladen und anschließend wird der Saisonabschluss im Rahmen des Landsberger Nightgrooves gebührend gefeiert. Hierzu ist natürlich jeder Basketballfan herzlich eingeladen.

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