Kapicka erledigt Peiting im Alleingang – EVL streicht Siege ein

Es läuft schon richtig gut für den EV Landsberg2000. Am zweiten Vorbereitungs-Wochenende hat es für die Truppe zwei Siege gegeben. Zunächst schlug der EVL den Vorjahres-Finalisten um die Oberliga-Meisterschaft - den EC Peiting - mit 6:5. Dann ging es gegen Red Bull Salzburg II (4:3).

Es war ein rasantes Spiel zwischen Landsberg und Peiting, vor allem im ersten Drittel. Beide Teams gingen mit viel Engagement aufs Eis und bescherten den 801 Fans am Hungerbachweg gleich sechs Tore. Peiting ging nach 157 Sekunden durch Lubor Dibelka mit 1:0 in Führung, danach übernahmen aber die Hausherren das Zepter. Benjamin Barz (in der 4. Minute), Sebastian Wolsch (in der 6. Minute) und Fabian Krull schossen eine beruhigende 3:1-Führung heraus. Freilich war nach der harten Trainingslager-Woche noch nicht alles Gold was glänzte. So musste vor allem die vierte Reihe mit den Junioren Lehrgeld bezahlen. Sie taten sich gegen die eingespielte Peitinger Mannschaft schwer und kassierten bei ihrer Eiszeit die Gegentreffer zwei und drei. Ales Kreuzer schaffte zunächst den Anschlusstreffer (in der14. Minute), Martin Pfohmann auch den 3:3-Ausgleich (in der 17. Minute). Im zerfahrenen zweiten Drittel mit vielen Strafen legten die Gäste sogar nach. In doppelter Überzahl brachte Ales Kreuzer den ECP mit 4:3 in Führung. Allerdings begann anschließend die große Show des Michal Kapicka: Der tschechische Neuzugang besorgte zunächst den Ausgleich (in der 31. Minute), traf nach einem Tor von Benedikt Stenzel zum 5:5 (in der 33. Minute) und sorgte im letzten Drittel mit seinem dritten Überzahltreffer in der 43. Minute für den 6:5-Endstand. Rückstand aufgeholt Eine ganz harte Nuss hatten die Mannen von Norbert Zabel dann am Sonntag gegen die zweite Mannschaft von Red Bull Salzburg zu knacken. Die Österreicher, die mit etlichen jungen Spielern antraten, machten dem EVL in den ersten zehn Minuten gehörig das Leben schwer und führten nach sieben Minuten bereits mit 0:2. Andreas Wiedergut (in der 6. Minute) und Michael Breiter (in der 8. Minute) hatten nach Querpässen jeweils freie Bahn und überwanden Alexander Reichelmeir. Erst gegen Ende des ersten Abschnitts fanden die Landsberger besser ins Spiel. Markus Vaitl besorgte per Abstauber das Anschlusstor (in der 15. Minute), nachdem Red Bull-Keeper Thomas Honeckl einen Knaller von Derek Switzer nicht festhalten konnte. Thorsten Rau schaffte 66 Sekunden vor Drittelende sogar noch den 2:2-Ausgleich, nachdem er mit einem Traumpass von Michal Kapicka am linken Pfosten bedient wurde (in der 19. Minute). Im zweiten Abschnitt war Landsberg dann das bessere Team. Die Belohnung folgte promt, als Derek Switzer in Überzahl die Scheibe überlegt zum 3:2 in den linken Torgiebel schoss (in der 23. Minute). Etwas überraschend schafften die Salzburger in der 32. Minute trotzdem den Ausgleich. Der ganze Landsberger Block stellte die Arbeit ein, weil unerlaubterweise sechs Red-Bull-Spieler auf dem Eis standen. Referee Gerhard Meier ließ aber weiterlaufen und Matic Podlibnik brauchte nur noch einschießen. Im letzten Drittel tat sich kaum noch etwas. Das Landsberger Spiel war zerfahren. Wenn es Chancen gab, dann meist auf Salzburger Seite. Red Bull scheiterte aber immer wieder am gut aufgelegten Alexander Reichelmeir. Im anschließenden Penaltyschießen traf Markus Rohde doppelt, so dass am Ende eine 4:3-Sieg für den EVL auf der Anzeigetafel stand. Zwei Spiele, zwei Siege, da konnte auch Coach Norbert Zabel nicht meckern. „Das war schon ganz gut, was die Jungs gespielt haben. Am Ende waren sie nach der harten Trainingswoche halt platt“. Allerdings will er seine Stars nicht schonen und zieht weiterhin vier Trainingseinheiten am Tag durch. „Für´s erste war´s ganz gut, wir müssen halt noch im taktischen Bereich was machen“, ergänzt Stürmer Benjamin Barz. Am kommenden Wochenende gibt es zwei weitere Testspiele für die Landsberger. Am Freitag geht es zum EC Peiting, am Sonntag, um 18.30 Uhr, kommt VEU Feldkirch.

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