Grundstücksverkauf kann abgewickelt werden

"Prima, jetzt geht‘s weiter"

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Die Planungen trafen im Kauferinger Marktgemeinderat auf Gegenliebe: Das für „Die Kletterei“ anvisierte Grundstück wird an Investor Markus Wasserle veräußert.

Kaufering – Die vielleicht wichtigste Hürde ist genommen: Am Mittwochabend vergangener Woche gab der Kauferinger Marktgemeinderat sein Placet, ein Grundstück an der Viktor-Frankl-Straße an Investor Markus Wasserle zu verkaufen. Dieser will dort eine große Kletter- und Boulderanlage errichten sowie seinen Firmensitz nach Kaufering verlegen.

Georg Schappele, Vorsitzender der Landsberger Sektion im Deutschen Alpenverein (DAV), die zusammen mit der Kauferinger Sektion an den Planungen Wasserles beteiligt ist, zeigt sich nach dem zustimmenden Ergebnis der nicht-öffentlichen Sitzung voller Tatendrang: „Prima, jetzt geht‘s weiter“.

Auch Wasserle selbst ist eigenen Bekundungen nach „sehr erleichtert“, blickt aber schon wieder voraus: „Ich hoffe, dass es jetzt zügig weitergeht.“ Als nächste Etappe folgt der Notartermin, für den derzeit auch seitens der Verwaltung alles vorbereitet wird, wie Kauferings 2. Bürgermeisterin Gabriele Triebel darlegt. Wasserle erwirbt nun 4.600 Quadratmeter des freien Grundstücks, 1.000 Quadratmeter übernimmt die benachbarte Druckerei Geiselberger, erklärt der Investor. Auch die Niederlassung seiner Gebäudereinigungsfirma und den privaten Wohnsitz wird er im Zug des Projekts in die oberen Etagen der Anlage verlegen.

Doch neben dem Grundstückserwerb sind noch weitere Etappen zu meistern, ehe der Spatenstich erfolgen kann. Wasserle zählt dabei den „Bauausschuss, das Landratsamt und weitere Träger öffentlicher Belange auf“, ist aber zuversichtlich: „Wir halten alle Vorgaben ein, es gibt keine einzige Abweichung. Die größte Hürde war für mich wirklich die Abstimmung im Marktgemeinderat.“

Kommt nichts mehr dazwischen, rollen im Oktober die Bagger an. „Wir wollen mit den Erdarbeiten und dem Rohbau noch vor Winter beginnen, damit wir im September oder Oktober 2017 schon eröffnen können“, hofft der Unternehmer. „Wir stecken derzeit mitten in den Planungen. Ich hoffe, dass es konstruktiv weitergeht.“ Über das hohe Tempo, das sein Partner vorgibt, freut sich auch Schappele: „Diese Schnelligkeit würden wir als Verein gar nicht schaffen.“

Rasso Schorer

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