Kein Sand im Getriebe

Zum dritten Mal hintereinander gewannen am vergangenen Wochenende „die ewigen Zweiten“ vom TSV Bobingen den Beachcup der Landsberger Handballer. Auch diesmal hatten die Bobinger das Losglück auf ihrer Seite: Ihre Partnerinnen aus Dietmannsried war eine der stärksten Damenmannschaften des Turniers.

Bei der Mixed-Veranstaltung werden jeweils eine Damen und eine Herrenmannschaft gemeinsam gewertet. Ist das Ergebnis nicht eindeutig, werden die Gewinner durch Penalty-Werfen ermittelt. Wer zusammen spielt, bestimmt das Los. Am Samstag ging es für die 32 Damen und Herrenmannschaften zunächst in die Gruppenspiele. In echter Strandatmosphäre wurde zwar mit vollem Einsatz um den Sieg gerungen und manch artistischer Wurf gezeigt, doch der Spaß stand dabei im Vordergrund. Im diesjährigen Penalty-Contest waren King Kong Kehlheim der absolute Höhepunkt. Wann sieht man schon mal, wie ein Ball mit dem Surfbrett ins Tor bugsiert wird. Bei der abendlichen Players-Party zeigten sich die Handballer von der Hitze gut erholt und bewiesen auch hier Durchhaltevermögen. Nach den Plazierungsspielen am Sonntagvormittag ging es dann in die Endrunde, die Halbfinals standen an. Die Teams schenkten sich nichts weshalb jedes Mal das Penalty-Werfen über das Weiterkommen entschied. „Marketwaitervillage“/“Marco All Stars“ (Marktoberdorfer Damen und Landsberger Herren) schieden so im Halbfinale aus, setzten sich jedoch dafür im Spiel um Platz 3 durch. Gegen Smmothies/Cool Runnings (Damen Würm-Mitte, Herren Bruckmühl) gab es zwei Siege. Im Frauenfinale zeigten dann die Damen aus Dietmannsried, wie gut sie sich auf die Besonderheiten des Beachhandballs eingestellt hatten. Immer wieder setzten sie ihr Torfrauen so gut in Szene, dass diese erfolgreich zum Wurf kamen und dafür die doppelte Punktzahl kassierten. Ihre Gegnerinnen aus Ottobrunn konnte zwar lange mithalten, schafften aber letztlich zu wenig doppelte Punkte und mussten sich so mit 21:24 geschlagen geben. Ähnlich effizient waren die Torhüter der „ewigen Zweiten“ vom TSV Bobingen, so dass ihr Sieg gegen „Heinos Helden“ vom TSV Mering zwar knapp war, aber nie so richtig in Gefahr geriet. Für die drei Landsberger Teams reichte es nur für die Plätze 5, 7 und 12.

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