10 Kilometer ganz locker in 33 Minuten – Landsberger Stadtlauf: Richard Friedrich triumphiert zum 3. Mal

Richard Friedrich bleibt auf der 10-Kilometer-Strecke das Maß der Dinge. Zumindest beim Landsberger Stadtlauf. Der 28-Jährige hat am Samstag zum dritten Mal in Folge gewonnen. Damit ist und bleibt er Landsberger Stadt- und Kreismeister. Auch für Veranstalter Hardys Freizeit war der diesjährige Stadtlauf wieder ein großer Erfolg. Immerhin hatten sich mehr als 700 Teilnehmer für die Laufveranstaltung gemeldet.

Es war ein Start-Ziel-Sieg für den neuen und alten Stadt- und Kreismeister. Richard Friedrich machte von Be­ginn an Druck, setzte sich unmittelbar nach dem Startschuss an die Spitze und gab diese dann auch nicht mehr ab. „Ich habe mich super gefühlt und das Wetter war ein Traum“, kommentiert Friedrich seine Leistung bereits kurz nach dem Zieleinlauf. Dabei hätte seine Zeit noch deutlich besser ausfallen können: „Am Ende sind natürlich noch viele auf der Strecke unterwegs und man muss sich oft erst einen Weg durch die anderen Läufer bahnen. Aber das ist in Ordnung“, betonte Friedrich. Und so ist es auch nicht verwunderlich, dass er fast unbemerkt von den Zuschauern nach 33:29 Minuten förmlich über die Ziellinie auf dem Hauptplatz huschte. Aber gerade die Fairness und die Liebe zum Sport ist es, die den Landsberger Stadtlauf ausmachen. Nicht ohne Grund konnte der Veranstalter wieder solch ein großes Läuferfeld vorweisen. Die sechste Auflage war es am Samstag, abermals am „Tag der Deutschen Einheit“, so wie es mittlerweile Tradition ist. Begonnen hat der Stadtlauf mit den Jüngsten im Feld. Manche allein, andere mit Papa oder Mama. Bewältigt werden mussten 800 Meter. Am Ende konnte Sebastian Zellhuber von der FT Jahn Landsberg siegen. 2000 Meter mussten dagegen die Jugendlichen zurücklegen. Hier war Andreas Scheerer der Schnellste. Auch nicht zu halten war Hartmut Trümmer, der den Lauf von Menschen mit Handicap für sich entschied. Gut eine Stunde später ging dann das Hauptfeld mit rund 500 Teilnehmern auf die Fünf-, Zehn-Kilometer- sowie Halb­ma­rathon-Strecke. Während die Profis in den vorderen Reihen nach dem Startschuss re­gel­recht wegsprinteten, kamen gerade die hinteren Reihen nur langsam in Fahrt. Auch auf der Strecke, die über Ludwig­straße, Vorderer Anger, Lechstraße vorbei am Ignaz-Kögler-Gymnasium über die Fußgängerbrücke zum Mutterturm und im weiteren Verlauf durch den Englischen Garten zur Staustufe 15 und dann wieder zurück über die Karolinenbrücke auf den Hauptplatz führte, kam es gerade in der ersten Runde an Engpässen immer wieder zu Staus. Doch der Lauffreude tat dies keinen Abbruch, vielmehr sah man viele strahlende Gesichter, die einfach nur puren Spaß am Laufen vermittelten. Während die ersten Läufer bereits nach einer Runde, also fünf Kilometer, glücklich ins Ziel trabten, mussten die Halbmarathonläufer die Strecke viermal absolvieren. Und so war es auch nicht verwunderlich, dass gerade in der letzten Runde dem einen oder anderen Läufer die Anstrengung regelrecht ins Ge­sicht geschrieben stand. Auf der 21-Kilometer-Distanz hatte Dirk Jörn Hahn die größte Ausdauer und siegte exakt mit 1:23:00 Stunden. • 10 Kilometer: 1. Richard Friedrich (33:29), 2. Roland Lüdtke (36:14), 3. Karlheinz Schormeier (38:13); 1. Nicola Walde (42:41), 2. Claire Perrin (43:17), 3. Brigitte Feiler (46:27). • 5 Kilometer: 1. Michael Kindler (18:57), 2. Christian Kindler (20:15), 3. Jules Rau (20:56); 1. Claudia Frick (24:07), 2. Carlotta Riemerschmid (26:03), 3. Jeanine Seitel (27:20). • Halbmarathon, 21 Kilometer: 1. Dirk Jörn Hahn (1:23:00), 2. Jörg Schreiber (1:28:26), 3. Peter Gall (1:29:48); 1. Maria Meier (1:33:08), 2. Sonja Decker (1:39:42), 3. Tanja Wagner (1:40:32) Die kompletten Ergebnisse gibt es im Internet unter der Adresse www.hardys-freizeit.de.

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