Ein Abend für Autogrammjäger

"Saumäßig guad!"

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Schlangestehen an der Abendkasse, schlangestehen an der Open-Air-Bühne: Autogramme von Sebastian Bezzel (vorne) und Simon Schwarz (hinten) waren heißbegehrt.

Landsberg – Noch einmal großer Andrang an der Abendkasse des Kino-Open-Airs. Zum Abschluss der aktuellen Spielzeit stand am Sonntag die neue bayerische Polizeikomödie der Eberhofer-Serie auf dem Programm „Schweinskopf al dente“. Noch vor dem offiziellen Kinostart am 11. August konnten in die Landsberger Cineasten auf der großen Open-Air-Leinwand sehen. Mehr noch: Die Hauptdarsteller Sebastian Bezzel und Simon Schwarz gaben sich die Ehre und zeigten sich am Schluss der Vorstellung dem Publikum auf der Bühne.

Es war ein wunderschöner Abend, blauer Himmel, sommerliche Temperaturen – das Kino-Open-Air 2016 vor dem großen Finale. Die Menschen drängten, alle wollten den neuen Eberhofer-Krimi sehen. Der Ansturm war so heftig, dass Kino-Chef Rudolf Gilk den Film zeitgleich auch noch im großen Saal des Olympia-Filmtheaters zeigen musste.

Zur Einstimmung auf die bayerische Polizeikomödie spielte am Rossmarkt die Tanzlmusi´ der Landsberger Stadtjugendkapelle. Beste Stimmung, die nur getoppt wurde als die Erfolgsautorin Rita Falk auf die Bühne kam und den rund 700 Gästen ein herzliches „Grüaß euch“ entgegenrief. „Schweinskopf al dente“ ist ihr dritter verfilmter Roman. „Die G´schichten passen einfach in die Zeit“, sagte sie, „die Leute wollen lachen und das kann man in diesem Film 90 Minuten lang.“

Am Ende der Vorstellung gab es denn auch tosenden Applaus für den Film und für die Hauptdarsteller Sebastian Bezzel, Simon Schwarz und Castro Dokyi Affun, die bei boarischer Musi zur Bühne zogen. Das Eberhofer-Team ist eine eingeschworene Gemeinschaft. Es hat viel Spaß miteinander, nicht nur bei den Dreharbeiten und Kinotouren, man versteht sich auch privat ganz gut. Besonders Bezzel gefällt sich in der Rolle des Polizisten Eberhofer. „Eigentlich“, sagt er, „ist der Eberhofer kein richtiger Polizist, er ermittelt vollkommen illegal.“ Und weil er so viel Verbotenes tut, mache es auch so viel Spaß in diese Rolle zu schlüpfen.

Nach einer gelungen Show auf der Kino-Open-Air-Bühne gab es dann noch Autogramme, und die Schauspieler ließen sich mit ihren Fans in hunderten von Handy-Fotos ablichten. „Die Leit‘ waren ganz narrisch auf die Schauspieler“, sagt Rudolf Gilk. Und so sei dieser Film und der Auftritt seiner Hauptdarsteller ein „bombastischer Höhepunkt“ des 15. Kino-Open-Airs auf dem Rossmarkt, veranstaltet vom Olympia-Filmtheater – wie immer.

Durchwachsen

Wenn man das Sommerwetter insgesamt betrachtet, dann weiß man auch schon wie die Gesamtbilanz für diese 15. Open-Air-Auflage ausfällt: „duchwachsen“. Zwei Tage Sonne, vier Tage Regen, dann wieder Sonne den ganzen Tag lang und Abends wieder Gewitter. Doch von zwölf geplanten Filmen konnten immerhin acht im Freien gespielt werden – allerdings mit wechselndem Publikumsandrang. „Leider“, bedauert Kinochef Gilk, fielen auch die beiden Filmmusik-Konzerte mit Alessandro Quarta drohenden Unwettern zum Opfer, wurden aber ersatzweise im Kino veranstaltet.

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