Kirche, Kaffee, Kultur, Kino

Zum Auftakt der Kino-Matinee im Olympia-Filmtheater Landsberg gibt es am kommenden Sonntag um 11 Uhr erneut Josef Vilsmaiers „Bavaria – Traumreise durch Bayern“. Foto: kino.de

Gleich nach dem Gottesdienst ins Kino. Das Olympia-Filmtheater lädt ab sofort regelmäßig zur Matinee-Vorstellung am Sonntag. Sie beginnt stets um 11 Uhr. „Zuerst kurzer Kaffee-Plausch im Foyer, dann geht’s in den Saal und der Film beginnt“, beschreibt Kino-Chef Rudolf Gilk. Eine Tasse Kaffee sei im Eintrittspreis von sechs Euro auf allen Plätzen mit dabei. Der Kino-Matinee-Start ist am kommenden Sonntag.

Gezeigt wird zum Auftakt am 16. September noch einmal der Film von Josef Vilsmaier „Bavaria – Traumreise durch Bayern“. Eine Woche später stehe ein Film über den Jakobsweg auf dem Programm. Geplant sei mittelfristig auch die Wiederholung von „Kino spezial – Der besonderen Film“, präsentiert von Olympia-Filmtheater und KREISBOTEN. „Wer am Mittwochabend keine Zeit hatte, kann sich den besonderen Film dann eben am Sonntagvormittag anschauen“, so Kinobetreiber Gilk. Im Rahmen der Matinee wird es auch Reisefilme geben. „Da kann man sich das zukünftige Urlaubsziel schon im Winter aussuchen oder mal näher betrachten.“ Filme von fremden Ländern und Kulturen gibt es zu sehen, aber auch interessante Themen aus dem eigenen Land, etwa „Geheimnisse des Waldes“ oder „Das Leben geht weiter“, eine Dokumentation über Flucht und Vertreibung, sollen das Matinee-Programm abrunden. Auch den von ihm produzierten Landsberg-Stadtfilm 2010/11 will Rudolf Gilk in einer der Matinee-Vorstellungen nochmals zeigen. Filme im Kulturfestival Ein besonderes Highlight dürfte das im November vom Bezirk Oberbayern veranstaltete Kulturfestival sein, bei dem im Landsberger Olympia-Filmtheater zwei ausgewählte Filme über regionale Künstler zu sehen sein werden. Am 11. November werden zwei Kurzfilme über den Denklinger Holzkünstler und Kulturpreisträger der Stadt Landsberg, Josef Lang, gezeigt. Er „schnitzt“ mit der Motorsäge aus Eichenstämmen riesige Skulpturen. Einige sind seit längerer Zeit in der Altstadt aufgestellt. In der Matinee ist nun erstmals auch Gelegenheit, den Künstler persönlich kennenzulernen, wobei er selbst von seinem Schaffen berichten will. Ein Film zeigt Josef Lang bei einem Atelierbesuch, ein zweiter, gedreht vom Landsberger Filmemacher Rudolf Gilk, betrachtet den Künstler im Zusammenleben im Lechraindorf. Am 18. November steht dann im Kulturfestival-Programm ein Film unter dem Motto „Der Ammersee und seine Maler“. Übrigens: „Damit niemand zum Sonntags-Festtagsbraten daheim zu spät kommt werden die Filme zwischen 12 und 12.30 Uhr zu Ende sein“, verspricht Kinobetreiber Rudolf Gilk. Und scherzt: „Damit wären dann die Sonntagvormittage im Herbst und Winter voll verplant: Kirche-Kaffee-Kultur-Kino!“

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